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Mittwoch, 24. August 2022

Im Kino: Tad Stones und die Suche nach der Smaragdtafel (Tad the Lost Explorer and the Emerald Tablet)

Der unbeholfene, dafür aber umso enthusiastischere Tad wünscht sich nichts sehnlicher, als ein anerkannter Archäologe zu sein, bei seinen Kollegen bleibt er aber der Trottel, der immer alles verbockt und mit dem niemand arbeiten will. Durch eine Ungeschicklichkeit beschwört er prompt einen alten Fluch herauf, der ihn, aber vor allem seine Freunde Mummy, eine permanent plappernden Inka-Mumie, Hund Jeff und Papagei Belzoni, in Gefahr bringt. Um diese zu retten begibt sich die ganze Truppe auf eine Reise voller unglaublicher Abenteuer, bei der sie von Tads Archäologen-Freundin Sara und einer ägyptischen Mumie namens Ra-mon-a unterstützt werden. Wird es ihnen gemeinsam gelingen, den Fluch zu brechen, und wird aus Tad vielleicht doch noch ein anerkannter Archäologe?

Diese Fragen beantwortet der spanische Animationsfilm auf lockere und launige Weise, dabei braucht er sich vor seinen Hollywood-Vorbildern keinesfalls verstecken. Es gibt zwar wenig wirklich Neues oder Originelles, aber ein junges Publikum, das die zahlreichen Vorbilder nicht kennt, die hier Pate gestanden haben, allen voran natürlich der gute alte „Indiana Jones", wird sicher dennoch seinen Spaß an der wilden Schnitzeljagd rund um die Welt haben.

Die Figuren sind liebevoll gestaltet, Tad ist nicht der strahlende Super-Held, sondern ein liebenswerter, etwas pummeliger Anti-Held mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Die Mumie Mummy hat zwar eine gehörige Portion Nervensägen-Potential, aber das dürfte das junge Publikum nicht stören. Running Gags, wie der mehrfach verhinderte Sieg des Tour-de-France-Radlers und das immer irgendwie zu spät kommen Regierungsduo, das den Freunden auf den Fersen ist, bestehend aus dem gleichermaßen unfähigen wie von sich eingenommene CIA-Agenten und seiner cleveren mexikanischen Kollegin, lockern die Handlung auf, so dass am Ende ein brauchbarer, allerdings eher für jüngere Zuschauerinnen und Zuschauer geeigneter Abenteuerfilm herausgekommen ist, von dem es bereits zwei Vorgänger gab, die man jedoch nicht gesehen haben muss, um diesen aktuellen Film zu verstehen.

Gesehen wurde die englischsprachige Originalfassung, insofern kann nicht beurteilt werden, wie die deutsche Fassung ausgefallen ist, die dann sicherlich in den Kinos laufen wird.

 

 

Regie: Enrique Gato

Drehbuch: Manuel Burque, Josep Gatell, Neil Landau

Schnitt: Alexander Adams

Musik: Zacarías M. de la Riva

 

Besetzung/Stimmen:

Original: Oscár Barberán, Luis Posada, Michelle Jenner, Anuska Alborg, Alexandra Jiménez,

Deutsch: Fabian Oscar Wien, Josephine Schmidt, Tim Sander

 

Lightbox Animation Studios/ Paramount /UIP

Spanien 2022

90 min.

FSK 6

Deutscher Kinostart: 25. August 2022

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=1J8y3hAST-A (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=L14nApVJueU (Englisch)

 

 

Donnerstag, 25. Juli 2019

Film-Rezensionen (Homerelease): Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks (Le secret de la potion magique)

In dem weltberühmten gallischen Dorf ist die Zeit nicht stehengeblieben. Als der Druide Miraculix eines Tages vom Baum fällt, findet er es an der Zeit, über seinen Ruhestand und damit einen Nachfolger nachzudenken, der dann auch in das Geheimnis des Zaubertranks eingeweiht werden müsste. Obwohl alle Männer des Dorfes dagegen sind, machen sie sich gemeinsam mit dem Druiden auf den Weg, um überall im Land nach geeigneten Kandidaten Ausschau zu halten. Das Dorf bleibt derweil, versehen mit einem ordentlichen Kessel voll Zaubertrank, in der Obhut der Frauen und des Barden. Doch es droht Gefahr in Gestalt eines alten Widersachers, der intrigante Druide Dämonix möchte die Gunst der Stunde nutzen, sich in den Besitz der geheimen Formel zu bringen, um – dem Plan so vieler Bösewichter folgend – nichts weniger als die Weltherrschaft an sich zu reißen, und Asterix und seine Freunde müssen wieder einmal alles geben, um dies zu verhindern.

In bewährter Manier werden die bekannten Elemente der Geschichte zu einer neuen Story gemischt, die zwar vorhersehbar, aber dennoch nett anzuschauen ist. Man wird es einfach nicht leid, immer wieder zu sehen, wie die Römer verkloppt werden, Obelix ein Wildschwein verspeist oder Asterix einen neuen Plan schmiedet. Neu ist diesmal ein kleines Mädchen mit einer kleinen, aber wichtigen Rolle, das Potential für zukünftige Aufgaben im Dorf hat, ob es dazu kommt, wird sich zeigen. Die Form des Zeichentrick- bzw. Animationsfilms bleibt im Vergleich zu den Realfilmen die eindeutig bessere Variante, insbesondere wenn sie wie hier in verbesserter 3D-Animation daherkommt. Die deutschen Stimmen der Hauptpersonen stammen dankenswerterweise von gestandenen Schauspielern bzw. Synchronsprechern, und so steht einem unterhaltsamen Filmvergnügen mit den beliebten gallischen Helden nichts im Weg.


Regie: Alexandre Astier, Louis Clichy
Drehbuch: Alexandre Astier, b/a den Vorlagen von
René Goscinny und Albert Uderzo
Kamera: David Dulac
Schnitt: Bertrand Maillard
Musik: Philippe Rombi

Darsteller
Stimmen deutsch
Milan Peschel, Charly Hübner, Thomas Rau, Alexander Duda u.a.
Original:
Christian Clavier, Guillaume Briat

Universum Film
Animation/ Frankreich 2018
Homerelease: 26. Juli 2019


 Alle Formate:
Sprachen: Deutsch, Französisch
Untertitel: Deutsch
Extras: Making of, Interviews, B-Roll

Details DVD:
Laufzeit: ca. 82 min.
Bildformat: 2,40: 1 (16:9 anamorph)
Ton DD 5.1

Details Blu-ray:
Laufzeit: ca. 85 min.
Bildformat: 2,40:1 (1080p/24)
Ton: DTS-HD MA 5.1

Details Blu-ray 3D/2D:
Laufzeit: ca. 85 min.
Bildformat: 2,40:1 (1080p/24, 3D)
Ton: DTS-HD MA 5.1

Details UDH Blu-ray
Laufzeit: ca. 170 min.
Bildformat: 2,40:1 (2160p/24), 2,40:1 (1080p/24)
Ton: DTS-HD MA 5.1