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Mittwoch, 30. September 2020

Im Kino: Jim Knopf und die Wilde 13

Nach dem Sieg über den Drachen Frau Mahlzahn ist wieder Ruhe auf Lummerland eingekehrt, aber häufig auftretender Nebel um die Insel herum führt zu Problemen bei der Schifffahrt. Daher möchte man den Scheinriesen Tur Tur (Milan Peschel)  engagieren, der auf die Ferne weithin sichtbar und mit einer Laterne in der Hand einen perfekten lebenden Leuchtturm abgeben würde. Lukas (Henning Baum) und Jim (Solomon Gordon) machen sich mit den Lokomotiven Emma und Molly auf die Reise zu Herrn Tur Tur, dabei erleben sie wieder viele Abenteuer und lösen jede Menge Rätsel und Aufgaben, von denen das Schwierigste ist, die geheimnisvolle „Wilde 13“ zu finden, eine wilde Piratenhorde, von der sich Jim Antworten auf die immer noch offene Frage nach seiner Herkunft und seinen Eltern erhofft.

Der Film knüpft an den ersten Teil an, in der die meisten Figuren eingeführt wurden, die nun wieder ein Rolle spielen, so dass jeder Zuschauer, der den ersten Teil mochte, sich sofort in dieser neuen Geschichte zurechtfindet. Seit der nostalgischen alten Augsburger Puppenkiste hat sich naturgemäß viel getan und so erweckt nun eine ausgefeilte Tricktechnik Lummerland und sämtliche anderen Schauplätze zum Leben, während die Figuren wie Frau Waas (Annette Frier), Herr Ärmel (Christoph Maria Herbst) und König Alfons (Uwe Ochsenknecht) von gestandenen Schauspielern mit viel Liebe fürs Detail porträtiert werden. Henning Baum gibt erneut einen prächtigen Lukas ab und der junge Solomon Gordon entspricht genau dem Bild des Jim Knopf, den man kennt. Allerdings hätte bei all der ansonsten eingesetzten Technik etwas mehr Sorgfalt bei der Synchronisation eben jenes Solomon Gordon und seiner Partnerin Leighanne Esperanzate, der Prinzessin LiSi, nicht geschadet. Wer von Schauspieler Rick Kavanian nicht genug bekommen kann – hier mimt er gleich alle Mitglieder der Piratengang, und das mit sichtlichem Vergnügen. Insgesamt ist die Beschaulichkeit der Kinderbücher und die Puppenkistenbehäbigkeit einer etwas atemlosen Schatzsuche gewichen, bei der eine Aufgabe nach der anderen abgehakt wird, aber der Charme der Geschichte ist glücklicherweise dennoch erhalten geblieben, so dass sich Jung und tatsächlich auch Alt immer noch unbeschwert daran erfreuen können.


Regie: Dennis Gansel

Drehbuch: Dirk Ahner, b/a dem Kinderbuch von Michael Ende

Kamera: Philip Peschlow

Schnitt: Ueli Christen

Musik: Marvin Miller, Ralf Wengenmayr

 Darsteller:

Solomon Gordon, Henning Baum, Rick Kavanian, Leighanne Esperanzate, Milan Peschel, Annette Frier, Christoph Maria Herbst, Uwe Ochsenknecht, Sonja Gerhardt, Eden Gough, Michael "Bully" Herbig (Stimme), Judy Winter (Stimme), Thomas Fritsch (Stimme)

 


 Warner Bros. Pictures Germany

FSK 0

109 min.

Deutscher Kinostart: 01. Oktober 2020

 

Montag, 28. September 2020

Heimkino: Vier zauberhafte Schwestern

Vier Schwestern, vier Superkräfte, vier Elemente: Die Schwestern Flame (Laila Padotzke), Marina (Hedda Erlebach), Flora (Lilith Julie Johna) und Sky (Leonore von Berg) verfügen über magische Fähigkeiten und jede von ihnen beherrscht eines der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Im Keller ihres burgartigen Landsitzes, den sie mit ihren Eltern bewohnen, schlummert eine Elbenstaub-Quelle, die durch Zusammenwirken der Schwestern nach langer Zeit wieder zum Leben erwacht. Dies ruft die böse Magierin Glenda (Katja Rieman) nebst ihrem Faktotum Oswald (Justus von Dohnányi) auf den Plan, die ihre Chance sieht, sich zur Herrscherin der Welt aufzuschwingen. Können die Schwestern dies verhindern – und welche Rolle spielen dabei die geheimnisvolle Mrs. Duggery und ihr eigenwilliger Staubwedel?

Der Film basiert auf der englischen Jugendbuchreihe „The Sprite Sisters“ und richtet sich an ein (weibliches) Zielpublikum zwischen etwa 7 und 14 Jahren. Neben jeder Menge magischer Spielereien bietet er auch musikalische Elemente, da das Schwesternquartett als „Sista Magic“ an einem Gesangswettbewerb teilnimmt, es gibt eine sich anbahnende Teenagerromanze und ein paar Slapstickeinlagen, alles etwas konventionell in Szene gesetzt, aber für das junge Publikum sicherlich unterhaltsam.

Leider agieren die Hauptdarstellerinnen etwas hölzern, vielleicht hätte hier eine subtilere Führung durch die Regie geholfen, wie es vergleichbare (amerikanische) Produktionen mit ihren wesentlich natürlicheren Kinderdarstellern immer wieder zeigen. Glücklicherweise überspielt das Duo Rieman/ von Dohnányi diese Schwachstelle souverän und mit sichtlichem Spaß, und die Gesangseinlagen mit poppiger Musik mögen ein Übriges dazu beitragen, dass der Film bei seinen weiblichen Teenagerzuschauern ankommt.

Gar nicht gut ankommen allerdings ein paar handwerkliche Fehler, eine gewisse Sorgfalt sollte auch in einem Jugendfilm Standard sein. So spielt die Geschichte gemäß der Vorlage zwar irgendwo in England, Landsitz und Familie tragen auch englische Namen, aber dann werden Fahrzeuge mit dem Lenkrad auf der bei uns gewohnten Seite auf der rechten Fahrbahnseite bewegt, einen solchen Bruch hätte man vermeiden können, wäre man etwas sorgfältiger zu Werke gegangen, oder man hätte einfach nur den Schauplatz nicht näher definiert. 

Die Botschaft der Geschichte an sich ist dann wieder eine positive: ausschließlich zusammen können die vier Schwestern sich gegen das Unheil stellen, Streitereien untereinander schwächen die gute Sache und nur wer gemeinsam agiert, hat eine Chance das Böse der Welt zu besiegen.

 


 Regie: Sven Unterwaldt

Drehbuch: Gerrit Hermans; Hortense Ullrich, b/a der Jugendbuchreihe "Sprite Sisters" von Sheridan Winn

Kamera: Marcus Kanter

Schnitt: Zaz Montana

Musik: Anne Kathrin Dern

 

 Darsteller:

Katja Riemann, Justus von Dohnányi, Anna Thalbach, Laila Marie Noëlle Padotzke, Hedda Erlebach, Lilith Julie Johna, Leonore von Berg, Gregor Bloéb, Doris Schretzmayer, Juls Serger

 

D 2020

FSK 0

92 min.

Ab 11. September als Download und ab 24. September 2020 auf DVD

 

Details DVD:

1 Disc

Bildformat: 16:9 2,39:1

Audio: DD 5.1 Deutsch: DD 2.0 Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte

Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

Copyright © 2020 Disney

Mittwoch, 23. September 2020

Heimkino: Monsieur Killerstyle (Le Daim)

Ein Mann verfällt seiner Wildlederjacke, in der er sich unwiderstehlich findet, und diese drängt ihn, dafür zu sorgen, dass niemand außer ihm überhaupt noch eine Jacke trägt. Eine mörderische Aufgabe…

Regisseur Quentin Dupieux hat ein solides Werk absurden Theaters geschaffen, in dem sein Protagonist Georges (Jean Dujardin), von seiner Frau verlassen, den Boden unter den Füßen verliert und sich in eine wahnwitzige Idee verrennt, die ihn am Ende zerstört. In einem abgelegenen französischen Bergdorf findet er in der Kellnerin Denise (Adèle Haenel) eine ambitionierte Helferin, indem er ihr, die gerne als Cutterin beim Film arbeiten würde, vorspiegelt, einen Film zu drehen. Beide entfernen sich immer mehr von der Realität und sind fest davon überzeugt, ein ernsthaftes Ziel zu verfolgen, dabei drängt sich eine Parallele zu den aktuellen Verschwörungstheoretikern auf, die bei Entstehung des Films sicher nicht so beabsichtigt war, gleichwohl wird aber sehr eindrucksvoll vor Augen geführt, wie noch so schräge Ideen ihre Anhänger beherrschen, die ihrer inneren Logik folgen, während ihr Tun und Denken auf alle anderen bizarr wirkt und nicht selten in letzter Konsequenz auch eine gefährliche und zerstörerische Komponente beinhaltet.

Dupieux bewegt sich in der Tradition des französischen Post-Nouvelle-Vague-Kinos der 1970ger und 1980ger Jahre, mit Regisseuren wie Bertrand Blier, Claude Miller und Jean-Jacques Beineix, die erkennbar zu seinen Vorbildern zählen. Getragen wird der Film von dem wunderbaren Jean Dujardin, der seine Figur als sehenswertes Kabinettsstück in ihrer ganzen Tragikomik lebendig werden lässt, aber auch Adèle Haenel als verhinderte Cutterin, die den Film „Pulp Fiction“ spaßeshalber schnittmäßig in die richtige Reihenfolge gebracht hat und dabei festgestellt hat, wie blöd er eigentlich ist, ist großartig, ein Spaß für Zuschauer mit Sinn für das Schräge und Groteske abseits vom glatten Mainstreamkino.

 










 

Regie: Quentin Dupieux

Drehbuch: Quentin Dupieux

Kamera: Quentin Dupieux

Schnitt: Quentin Dupieux

Musik: Janko Nilovic

 Darsteller:

Jean Dujardin, Adèle Haenel, Albert Delpy, Coralie Russier,

 

 Frk 2019

FSK 16

77 min.

Ab 10. September 2020 digital und ab 24. September auf Blu-ray und DVD

 Trailer: https://youtu.be/dlCoI_sZPeU

 

Dienstag, 15. September 2020

Im Kino: Hello Again – Ein Tag für immer

Desillusioniert durch die Streitereien ihrer Eltern hat Zazie (Alicia von Rittberg) schon früh sämtliche Illusionen über Ehe und die große Liebe verloren. Sie lebt mit zwei Freunden – Anton, der nicht "Nein" sagen kann (Edin Hasanovic) und dem Frauenflachleger Patrick (Samuel Schneider) – in einer WG, die das Motto pflegt: „Freundschaft ist Gold, Beziehung ist Blech". Als ihr eines Tages die Hochzeitseinladung ihres einstigen Kindergartenkumpels Philipp (Tim Oliver Schultz) und ihrer damaligen Erzrivalin Franziska (Emilia Schüle) ins Haus flattert, setzt sie alles daran, Philipp vor dem Fehler seines Lebens zu bewahren, aber durch eine Laune des Universums – oder durch die philosophische Gedanken einer Toilettenfrau? – erlebt Zazie diesen Hochzeitstag immer und immer wieder, bis sie am Ende endlich erkennt, dass sie sich auf einem Weg in ein glückliches (Beziehungs)Leben bisher in erster Linie selbst im Weg gestanden hat.

Und täglich grüßt das Murmeltier… Natürlich stand der Klassiker der Zeitschleifengeschichten auch bei dieser deutschen Komödie Pate, aber was dort so wunderbar funktioniert hat, hakt und knirscht hier leider ein wenig. Die Entwicklung der Hauptfigur ist zwar nachvollziehbar, aber die an sich charmante Idee, in einer solchen Zeitschleife einen einmal begangenen Fehler oder Fauxpas solange korrigieren zu können, bis es endlich passt, wird leider nicht so leichtfüßig und charmant umgesetzt, wie sie es verdient hätte. Es mag an der Hauptdarstellerin liegen, die eher nervtötend als liebenswert hektisch agiert, oder an den nicht immer zündenden Witzen. Die Figur des Anton –  von Edin Hasanovic ansonsten angenehm zurückhaltend dargestellt – sorgt für einige (überflüssige) Slapstickeinlagen, und das Beziehungsgeflecht zwischen Zazie und ihren WG-Mitbewohnern entwickelt sich erwartbar.

Dass am Ende dennoch eine leichte Sommerkomödie herausgekommen ist, liegt dann doch wieder an der nach wie vor märchenhaften Ausgangsidee: Wer hätte sich nicht schon einmal gewünscht, eine gründlich misslungene Aktion noch einmal und so lange wiederholen zu dürfen, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist?

  

Regie: Maggie Peren

Drehbuch: Maggie Peren

Kamera: Marc Achenbach

Schnitt: Robert Hauser

Musik: Superstrings

 

Darsteller:

Alicia von Rittberg, Edin Hasanovic, Tim Oliver Schultz, Emilia Schule, Samuel Schneider

 

D 2020

Warner Bros. Pictures Germany

92 min.

Deutscher Kinostart: 17. September 2020

 


Mittwoch, 9. September 2020

Im Kino: The Photograph

Der New Yorker Journalist Michael Block (LaKeith Stanfield) stößt bei einer Recherche in New Orleans auf das Foto einer jungen Frau, das ihn irgendwie fasziniert. Er findet heraus, dass es sich um ein Porträt der kürzlich verstorbene Fotografin Christine Eames (Chanté Adams) handelt. Als er Kontakt zu deren Tochter Mae Morton (Issa Rae) aufnimmt, ist diese gerade dabei, durch einen Brief ihrer Mutter aus deren Nachlass ebenfalls mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter herauszufinden, die eines Tages aus dem kleinen Ort im Süden der USA aufgebrochen war, um ein neues, interessanteres Leben in New York zu finden. Zwischen Michael und Mae entwickelt sich eine Liebesbeziehung, in der sich vieles aus dem früheren Leben von Maes Mutter wiederholt, bis die Geister der Vergangenheit in der Gegenwart aufeinander zu treffen scheinen...

Der Film erzählt die Geschichte der beiden Frauen in parallelen Montagen, springt zwischen den 1980ger Jahren, wie sie sich für Mae aus der Lektüre des Briefes ihrer Mutter erschließen, und der sich entwickelnden Liebesbeziehung zwischen ihr und Michael in der Gegenwart hin und her. Wenn beabsichtigt ist, die beiden Leben so übereinander zu legen, bis sie aufgrund der angedeuteten Parallelen irgendwann ineinander verschmelzen, so ist dies nicht ganz gelungen, denn dieser inszenatorische Kniff verspricht wesentlich mehr, als er am Ende einlöst. Das liegt auch daran, dass man über Christines Leben, nachdem sie offenbar eine erfolgreiche Karriere als Fotografin gemacht hat, nichts mehr erfährt und die Figur dadurch nicht wirklich fassbar wird. So bleibt ihre Geschichte letztlich nur ein Alibi für das Zusammenkommen von Michael und Mae.

Gelungen ist der Regisseurin damit allerdings eine schöne Liebesgeschichte zweier schöner Menschen, mit wohldosierten melodramatischen Momenten, in warmen Bildern und von einem weichen Jazzsound unterlegt, keine Schnulze, sondern ein gefühlvolle Romanze, wie es sie leider zu selten gibt. 

 

 Regie: Stella Meghie

Drehbuch: Stella Meghie

Kamera: Mark Schwartzbard

Schnitt: Shannon Baker Davis

Musik: Robert Glasper

 Darsteller:

Issa Rae, Chanté Adams, LaKeith Stanfield, Lil Rel Howery, Teyonah Parris, Rob Morgan, Y'Lan Neol, Kelvin Harrison Jr., Jasmine Cephas Jones, Courtney B. Vance, Marsha Stephanie Blake

 

Universal Pictures International Germany GmbH

FSK 0

106 min.

Deutscher Kinostart: 10. September 2020

 
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=hha324_rOSo

Im Kino: Faking Bullshit


Die Polizisten Deniz (Erkan Acar), Rocky (Adrian Topol), Netti (Sanne Schnapp) und Hagen (Alexander Hörbe) schieben in der verschlafenen Kleinstadt Ahlen in Westfalen eine ruhige Kugel in ihrer Wache 23. Zu ruhig, findet die aus Düsseldorf entsandte Tina, die prüfen soll, ob die Wache aus Kostengründen geschlossen werden muss, was zu einem signifikanten Anstieg der (Klein)Kriminalität in der Stadt und erstaunlichen Ermittlungserfolgen der plötzlich sehr aktiven Polizisten führt…

Dem aus verschiedenen Comedy-Formaten bekannten Schauspieler Alexander Schubert ist mit dieser Komödie einfrisches und witziges Regiedebüt gelungen. Unterstützt von einem bestens aufgelegten Schauspielerensemble zündet er zumindest im ersten Teil des Films ein Feuerwerk an kreativen Ideen, das einfach Spaß macht. Dass die Geschichte mit der Aufklärung eines plötzlichen spektakulären richtigen Kriminalfalles etwas abflacht, kann den Gesamteindruck nicht trüben, denn auch dabei gibt es ein und originelles Detail, das es für einige Zeit schwer machen wird, einander noch unbefangen in die Augen zu blicken…

Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, und es ist pfiffig, wie sich aus der Eingangsszene, die wie eine Beziehungskomödie mit Alltagsrassismus und –sexismus beginnt, eine ganz anders gelagerte Geschichte entwickelt, die sich in groben Zügen an der schwedischen Komödie „Kopps" aus dem Jahr 2003 orientiert. Es ist schwer, einen der insgesamt guten Darsteller herauszuheben, aber Bjarnes Mädels Interpretation seiner Pennerrolle ist wieder einmal ein kleines Kabinettstück. Alles in allem ein vergnügliches KINOerlebnis in diesen trüben (Corona)Zeiten!

 


Regie: Alexander Schubert

Drehbuch: Alexander Schubert

Kamera: Julian Landweer

Schnitt: Levent Celebi, Robert Hauser

Musik: Roman Fleischer

Darsteller:

Erkan Acar, Sina Tkotsch, Adrian Topol, Bjarne Mädel, Sanne Schnapp, Alexander Hörbe, Alexander von Glenck, Xenia Assenza, Wesley T.C. Howard, Eva Weissenborn,  Jörg Schüttauf, Dietrich Hollinderbäumer, Mišel Matičević,

 

D 2020

Telepool GmbH

FSK 12

105 min.

Deutscher Kinostart: 10. September 2020

 


 

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