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Donnerstag, 7. Mai 2026

Im Kino: Mortal Kombat II

Um die Schreckensherrschaft von Shao Khan (Martyn Ford) zu beenden, findet sich ein hochkarätiges Team von Kämpfern zu einem ultimativen Tournier zusammen, bei dem es um nichts weniger als die Rettung der Welt geht. Verstärkung erhält die Truppe durch Ex-Fighter Johnny Cage (Karl Urban), der seine besten Tage allerdings bereits hinter sich zu haben scheint. Wird die Mission dennoch gelingen?

Nachdem im Jahr 2021 Teil I dieser Video-Spiel-Verfilmung für leichte Enttäuschung gesorgt hat, weil es nie zu dem damals schon angepeilten Tournier kam, sollte es diesmal für alle Fans ein Fest sein, denn jetzt findet es tatsächlich statt. Die Kämpfe sind rasant choreographiert und teilweise sehr blutig, weshalb die FSK-Einstufung etwas befremdet, aber wahrscheinlich sind Video-Gamer etwas härter im Nehmen als die meisten Zuschauer und es muss schließlich etwas geboten werden, will jemanden von seiner oder ihrer Video-Konsole weg- und ins Kino locken.

Die Figur des Johnny Cage, von Karl Urban mit Coolness und lockeren Sprüchen ausgestattet, bringt etwas Humor in die ansonsten finstere Geschichte, bei der ein kleines Mädchen, dessen Vater einst von Khan gemeuchelt wurde, inzwischen zur jungen Frau herangewachsen, auf Rache sinnt, obwohl sie zunächst auf der falschen Seite steht.

Die Story an sich ist eher simpel und bedient sich bei der Jagd nach einem Amulett, das seinem Träger unbezwingbare Macht verleiht, eines bereits vielfach strapazierten McGuffins, einen Innovationspreis gibt es dafür nicht, aber alles in allem bietet der Film genug Spektakel, um den Fans des Video-Spiels zu gefallen und für alle anderen immerhin noch passable Unterhaltung, wenn man auf diese Art Kampf-Filme steht.

 

Regie: Simon McQuoid

Drehbuch: Jeremy Slater, Ed Boon, John Tobias, b/a dem gleichnamigen Videospiel

Kamera: Stephen F. Windon

Schnitt: Stuart Levy

Musik: Benjamin Wallfisch

 Besetzung:

Karl Urban, Ludi Lin, Jessica McNamee, Joe Taslim, Hiroyuki Sanada, Adeline Rudolph, Tati Gabrielle, Josh Lawson, Martyn Ford

 

New Line Cinema/ Warner Bros. Pictures Germany

2026

116 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 07. Mai 2026

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=1JrnAv5CLdk (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=b24oG7qCwp4 (Englisch)

 

Donnerstag, 30. April 2026

Im Kino: Der Teufel trägt Prada 2

Miranda Priestly (Meryl Streep) ist immer noch Chefredakteurin des renommierten Modemagazins „Runway“, aber die Abkehr der Leserschaft von Print-Produkten macht ihr zu schaffen. Aus denselben Gründen verliert die mittlerweile erfolgreich als Journalistin tätige Andy Sachs (Anne Hathaway) ihren Job, bekommt dann überraschend eine Stelle bei „Runway“, wo ausgerechnet sie Miranda im Kampf ums Überleben unterstützen soll. Als dann die alte Rivalin Emily Charlton (Emily Blunt), mittlerweile Chefin eines bekannten Modelabels, auftaucht, sind die Karten gemischt für ein Intrigenspiel, bei dem Art Director Nigel (Stanley Tucci), wie immer stets stilvoll, versucht, die Fäden in der Hand zu behalten…

Zwanzig Jahre nach dem Erfolg des ersten Teils, der inzwischen Kult-Status genießt, finden sich die Akteurinnen und Akteure von damals noch einmal zusammen, um scheinbar unverwüstlich ihr altes Spiel von damals wieder aufzunehmen. Mag auch die Welt eine andere geworden sein, der Modezirkus fasziniert sein Publikum noch immer und wenn auch die strahlenden Marken dabei sind, ihre einstige Exklusivität mehr und mehr einem breiteren Massenpublikum zu opfern, noch wirkt die Magie bestimmter Namen so anziehend wie immer und darauf baut auch dieser Film.

Dabei werden unschöne Businesspraktiken, wie sie in jeder anderen Branche auch herrschen, beleuchtet, ebenso der Schmerz, den der Verlust liebgewordener Werte und nostalgischer Erinnerungen an eine sich ständige verändernde Welt bereitet, aber am Ende tröstet dann doch immer wieder das nächste Paar Schuhe oder das Designerkleid mit langer Schleppe auf dem nächsten roten Teppich und das Universum der Reichen und Schönen ist sofort wieder in Ordnung.

Alles in allem bietet der Film solide Unterhaltung, ob er an den alten Erfolg anknüpfen kann, bleibt abzuwarten, die Schauspiel-Crew, allen voran die unvergleichliche Meryl Streep und der bestens aufgelegte Stanley Tucci, hat sich jedenfalls in die entsprechende Schale geworfen, diese Erwartungen dürften daher nicht enttäuscht werden, die Welt hätte sich aber auch ohne diese Fortsetzung einfach weitergedreht...

 

 Regie: David Frankel

Drehbuch: Aline Brosh McKenna, b/a Roman von Lauren Weisberger

Kamera: Florian Ballhaus

Schnitt: Andrew Marcus

Musik: Lady Gaga, Theodore Shapiro

 Besetzung:

Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt, Stanley Tucci, Justin Theroux, Kenneth Branagh, Lucy Liu, Lady Gaga

 

20th Century Studios, Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

2026

119 min.

FSK 0

Deutscher Kinostart: 30. April 2026

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=rtAKeJQSrwM (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=e9HXmMnUEdE (Englisch)

 

Donnerstag, 16. April 2026

Im Kino: Lee Cronin's The Mummy (The Mummy)

Charlie Cannon (Jack Reynor) lebt mit zwei kleinen Kindern und seiner schwangeren Frau Larissa (Laia Costa) für einige Zeit in Kairo, als eines Tages das Fürchterliche geschieht: Tochter Katie (Emily Mitchell/ Natalie Grace) verschwindet spurlos und auch alle Anstrengungen einer engagierten örtlichen Polizistin (May Calamwy) führen bei der Suche zu keinem Erfolg. Erst acht Jahre später – die Familie lebt längst wieder in den USA – scheint Katie gefunden, aber das heimgeholte katatonische Kind verbreitet nur Angst und Schrecken – was mag ihm nur widerfahren sein?

Für alle Eltern dürfte ein verschwundenes Kind bereits Horror genug sein, vielleicht sollten diese für einen entspannten Kinoabend lieber einen anderen Film wählen. Ägypten-Begeisterte werden aus anderem Grund mit ihrem Filmabend nicht zufrieden sein, bekommt man doch weniger eine Mumien-Geschichte als eine Abwandlung des Exorzisten-Themas zu sehen, gespickt mit jeder Menge unappetitlicher Szenen, die eine FSK-18-Einstufung auf jeden Fall rechtfertigen und unter Umständen zur Absage des nächsten Fußpflegetermins führen.

Das Ganze bleibt leider einigermaßen unausgegoren, viele Elemente passen nicht ganz zusammen und wie soll man eines Dämons aus einem anderen religiösen Kontext zu Leibe rücken, dem mit bewährten Mitteln wie Kruzifixen und Weihwasser nicht beizukommen ist? Herhalten muss dann ein altes Ritual, das am Ende vielleicht tatsächlich für ein paar Schauer sorgt, aber bis dahin zieht sich der Schrecken, immer wieder in Ekelsequenzen schwelgend, ziemlich hin. 

Lang ist, man kann es nur immer wiederholen, nicht automatisch besser und vielleicht sollten manche Dinge vielleicht wirklich besser begraben bleiben...

 

 

Regie: Lee Cronin

Drehbuch: Lee Cronin

Kamera: David Garbett

Schnitt: Bryan Shaw

Musik: Stephen McKeon

 Besetzung:

Jack Reynor, Laia Costa, May Calamawy, Natalie Grace, Shylo Molina, Billie Roy, Veronica Falcón, Hayat Kaille, May Elghety, Tim Seyfi, Emily Mitchell

  

New Line Cinema/ Warner Bros. Pictures Germany

2026

133 min.

FSK 18

Deutscher Kinostart: 16. April 2026

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=aRej4ZMs57A (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=XJ0uv-phsDk (Englisch)

Donnerstag, 9. April 2026

Im Kino: The Historie of Sound

Die beiden jungen Männer Lionel (Paul Mescal) und David (Josh O’Connor) lernen sich Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts über ein Musikprojekt in Boston kennen (und lieben), aber sie verlieren sich im Laufe der folgenden Jahre aus den Augen. Lionel erkennt erst fast am Ende seines Lebens, was ihm die Zeit mit David bedeutet hat und dass sich versäumtes Glück nicht nachholen lässt…

In ruhigen Bildern und sehr langen Szenen entwickelt sich die Geschichte zweier verwandter Seelen, die über ihr Interesse an Musik und dabei speziell an alten Folksongs zueinander finden. Dabei mäandert die Geschichte durch ein paar Jahre, in denen David als Soldat in den ersten Weltkrieg geschickt wird und Lionel wieder auf die abgelegene Farm in Kentucky zurückkehrt, von wo er einst kam, ohne dass sich diese Elemente miteinander verbinden.

Mehr als ausführlich kommt man in Kontakt mit den fremd klingenden Volksweisen, die Lionel und David während einer mehrmonatigen Tour durch Neuengland quasi einsammeln, indem sie diese, immer wieder von verschiedenen Personen, aber auch von den Protagonisten selbst, a capella gesungen auf altertümlichen Wachswalzen konservieren. Vordergründig soll das Projekt einen Kulturschatz bewahren helfen, es dient aber in erster Linie dazu, die Beziehung der beiden jungen Männer zu beleuchten, denen es aufgrund der Umstände der damaligen Zeit nicht vergönnt ist, ihre Beziehung im Alltag auszuleben.

So weit, so tragisch, leider vermag der Film aber zu keinem Zeitpunkt über eine gepflegte Langeweile hinaus diese Tragik greifbar zu machen, da helfen auch die beiden zurzeit so überaus angesagten Schauspieler O’Connor und Mescal nicht. Nichts fügt sich zu einem homogenen Ganzen zusammen, und der einzige Aspekt, der wirklich interessant klingt und in den ersten Szenen des Films durch die Off-Stimme des Kindes Lionel beschrieben wird, dass er nämlich Töne als Farben wahrnimmt, spielt im Folgenden überhaupt keine Rolle mehr und wird nicht wieder erwähnt, obwohl dies etwas gewesen, worüber man tatsächlich gerne mehr erfahren hätte.

 

 Regie: Oliver Hermanus

Drehbuch: Ben Shattuck, b/a seiner gleichnamigen Short Story

Kamera: Alexander Dynan

Schnitt: Chris Wyatt

Musik: Oliver Coates

 Besetzung:

Josh O’Connor, Paul Mescal, Chris Cooper, Molly Price, Tom Nelis

 

Film4/ MUBI/ UPI

2025

128 min.

FSK 6

Deutscher Kinostart: 09. April 2026

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=v_8aa29jIOw (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=YfEYUoefwb8 (Englisch)

 

Mittwoch, 8. April 2026

Im Kino: Das Drama - Noch einmal auf Anfang (The Drama)

Emma (Zendaya) und Charlie (Robert Pattinson) stecken mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, als ein unbedacht geäußertes Geheimnis aus der Vergangenheit alles zu erschüttern droht…

Wann kennt man seinen Partner wirklich und gäbe es möglicherweise etwas, das, wenn man es denn wüsste, die Liebe zueinander in Frage stellen könnte? Das junge Paar hier steht noch ganz am Anfang seiner Beziehung und noch gäbe es die Chance, alles noch einmal zu überdenken, bevor man sich mit der Hochzeit aneinanderbindet und mit dieser Option spielt der Film mit geradezu diebischem Vergnügen.

Um was für ein Geheimnis es sich handelt, soll natürlich nicht verraten werden, auch wenn dieses schon relativ früh ins Spiel kommt und die Geschichte sich ab da nur noch um die Auswirkungen auf die Gefühlswelt der Beteiligten dreht, zu denen neben den Verlobten auch deren Trauzeugen gehören, die, ohne es zu wollen, das Chaos heraufbeschworen haben, und an dieser Stelle sei ein für alle Mal vor irgendwelchen dummen Spielen gewarnt, bei denen man nur so aus Spaß in die Verlegenheit kommt, ein möglichst peinliches Geheimnis zu offenbaren!

Der Film lebt von seinen Darstellern und Zendaya und Robert Pattinson liefern eine gute Vorstellung ab, wobei sie so wunderbar in sich ruht, während er von einem hysterischen Anfall in den nächsten gerät, ohne dass sie es überhaupt so richtig mitbekommt, was zu einiger grotesker Situationskomik führt. Ansonsten ist es solide Unterhaltung mit einer interessanten Prämisse, die vielleicht den oder die ein oder anderen Zuschauer oder Zuschauerin zum Nachdenken anregen könnte, und ein anschauliches Beispiel für die zerstörerische Kraft eines bösen Gedankens, sobald dieser sich einmal im Hirn eingenistet hat.

Was es aber wieder einmal nicht ist: die vielleicht von vielen – vor allem aufgrund des Filmplakats – erhoffte RomCom mit zwei zur Zeit sehr angesagten Darstellern, soviel sei verraten…

 


 Regie: Kristoffer Borgli

Drehbuch: Kristoffer Borgli

Kamera: Arseni Khachaturan

Schnitt: Kristoffer Borgli, Joshua Raymond Lee

Musik: Daniel Pemberton

 Besetzung:

Zendaya, Robert Pattinson, Alana Haim, Mamoudou Athie, Hailey Gates, Sydney Lemmon, Anna Baryshnikov

 A24/ Leonine

2026

105 min.

FSK 12

Deutscher Kinostart: 02. April 2026

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=9vywWpuI61E (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=6zmKcUa4Xxk (Englisch)

 

Dienstag, 24. März 2026

Im Kino: Blue Moon

Über Jahre schreiben Songwriter Lorenz Hart und Komponist Richard Rodgers eine Fülle unsterblicher und unvergessener Lieder, unter anderem jenes, das titelgebend für den Film ist. Aber als Hart immer mehr mit seinen persönlichen Dämonen zu kämpfen hat und sein Alkoholkonsum ein verträgliches Maß überschreitet, wendet sich Rodgers einem neuen Partner – Oscar Hammerstein – zu, und den beiden gelingt mit dem Musical Oklahoma! ein Blockbuster-Erfolg, der Startschuss für ein neues Erfolgsduo am Broadway. Den Abend dieser Premiere am 31. März 1943 verbringt Hart in Erwartung der anstehenden Feier in der berühmten Bar Sardi’s, wo er sein Leben und seine Karriere im Gespräch mit dem Barkeeper und einer jungen Frau reflektiert.

Der Film widmet sich diesem Szenario in Echtzeit, man wird Zeuge eines Lamentos, das, gespickt mit intelligenten Bonmots und Gedankengängen, zu keinem Zeitpunkt langweilt, denn die Geschichte des am Ende gescheiterten Künstlers ist einfach zu ergreifend und Ethan Hawkes Darstellung dieser Figur wird zu einem spannenden Kammerspiel.

Auch wenn die Handlung theaterhaft auf die Bar beschränkt bleibt und die agierende Personenzahl überschaubar ist, gelingt es dank eines hervorragenden Drehbuchs, die innere Zerrissenheit der Hauptfigur auszubreiten, die Dia- und Monologe sind so fesselnd und ausgefeilt, dass es ein absolutes Vergnügen ist, Zeuge eines bewegenden Dramas zu werden, wenn man eine Antenne hierfür hat.

Die Gesprächspartner, unter anderem Eddie Cannavale als Barkeeper und Margaret Qualley als junge Studentin, sind mehr als nur Stickwortgeber und die Begegnung mit seinem alten Partner und Freund Richard Rodgers, von Andrew Scott beeindruckend kühl und sachlich interpretiert, lässt die ganze Tiefe der menschlichen Tragödie eines Mannes und seines tiefen Falls miterleben und -erleiden und macht den Film zu einem kleinen Juwel.

 


 Regie: Richard Linklater

Drehbuch: Robert Kaplow, b/a auf den Briefen von Lorenz Hart und Elizabeth Weiland

Kamera: Shane F. Kelly

Schnitt: Sandra Adair

Musik: Graham Reynolds

 Besetzung:

Ethan Hawke, Andrew Scott, Bobby Cannavale, Margaret Qualley, Patrick Kennedy, Jonah Lees, David Rawle

 Sony Pictures

2025

100 min.

FSK 12

Deutscher Kinostart: 26. März 2026

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=s8f6x_9lTdU

https://www.youtube.com/watch?v=qo7gRHip0lI

 

Im Kino: Horst Schlämmer sucht das Glück

Von Corona gebeutelt und nach der Rückkehr in eine vermeintliche Normalität beobachtet Lokalreporter Horst Schlämmer aus Grevenbroich, dass den Menschen nach Abnahme der Masken das Lächeln dahinter vergangen zu sein scheint, woraufhin er sich mit einer jungen Kollegin auf eine Reise durch die Republik macht, um das Glück und das Lächeln wieder zu finden und aus diesen Bemühungen einen Kinofilm zu machen…

Einer der beliebtesten deutschen Komiker in seiner Rolle als einer der beliebtesten fiktiven Charaktere – was kann dabei schon schief gehen? Entwarnung: So richtig schief gegangen ist es dann auch nicht. Hape Kerkeling zieht alle Register seines Könnens in einer bunten Nummernrevue und blättert einen Bilderbogen der deutschen Befindlichkeiten auf, der viele nette Momente enthält und zumindest ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer zaubern dürfte.

Allerdings zünden nicht alle Gags und das Ganze schaukelt einigermaßen harmlos ohne großen Wellengang in manchmal recht flachen Gewässern, hier hätte man sich die ein oder andere Schärfe gewünscht oder zumindest hie und da eine kleine Spitze, ein bisserl Salz in einer ein wenig zu fad geratenen Suppe. Unterhaltsam ist es dennoch geworden, Hape Kerkeling sowie seine Mitstreiter sorgen auf ihrer Suche nach dem Glück, wie einst der legendäre Herr Rossi, für einen vergnüglichen Abend im Kino, und das ist doch schon eine Menge in diesen trüben Zeiten!

 

 Regie: Sven Unterwaldt Jr.

Drehbuch: Claudius Pläging

Kamera: Stephan Schuh

Schnitt: Zaz Montana

Musik: Philipp Noll

 Besetzung:

Hape Kerkeling, Tahnee Schaffarczyk, Meltem Kaptan, Jördis Triebel, Eva Habermann, und Jochen Busse, Markus Söder, Rainer Maria Woelki

 

Honeybird Film/ Leonine

2026

93 min.

FSK 6

Deutscher Kinostart: 26. März 2026

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=YdUP2xp6enM