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Mittwoch, 16. September 2026

Im Kino: Resident Evil

Brian Hodukavich (Austin Abram) ist Kurierfahrer und sein aktueller Auftrag, ein lebenswichtiges Medikament nach Raccoon City zu bringen, führt ihn auf eine irrwitzige Fahrt, bei der ihn alles, was er unternimmt, um die Sache zu Ende zu bringen, immer weiter in einen nicht enden wollenden Albtraum hineinzieht…

Diese neue Verfilmung aus der Reihe der Survival-Horror-Spiele hat jede Menge schaurige Momente zu bieten, lebt aber auch von ihren Suspense-Momenten, die ebenso an den Nerven zerren, wie die Horror-Kreaturen, aber eine gehörige Portion Humor macht das Ganze überraschend kurzweilig, auch und gerade für jemanden wie mich, die sich im Horror-Video-Spiel-Genre kein bisschen auskennt und bisher auch erst eine der vorherigen Verfilmungen kennt.

Wie Kenner der Szene das Ganze sehen, sei dahingestellt, ich habe mich jedenfalls, dank des irrwitzigen Plots und des unwiderstehlich mitreißend von einem in den anderen Schlamassel tappenden Austin Abram wider Erwarten gut unterhalten.

 

 Regie: Zach Cregger

Drehbuch: Zach Cregger, Shay Hatten

Kamera: Dariusz Wolski

Schnitt: Joe Murphy

Musik: Scott Hedrick

 Besetzung:

Austin Abram, Paul Walter Hauser, Zach Cherry, Kali Reis, Johnno Wilson, Devon Stewart, Shaun W Loeser

 Constantin Film/ Columbia Pictures/ Sony Pictures

2026

94 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 17. September 2026

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=D4zDF6jENQs (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=mNd1gb19A-c (Englisch)

 

Donnerstag, 25. November 2021

Im Kino: Resident Evil: Welcome to Raccoon City

Raccoon City, eine Kleinstadt im Mittleren Westen der USA, hat schon bessere Tage erlebt, als noch das Pharmaunternehmen „Umbrella“ seinen Hauptsitz dort hatte. Im Jahr 1998 ist es damit zu Ende, nach dem Weggang von „Umbrella“ verfällt der Ort mehr und mehr, die verbliebenen Bewohner leiden unter mysteriösen Krankheiten und unter der Stadt scheint sich ein riesiges Unheil zusammenzubrauen, das eine kleine Gruppe von Aufrechten während einer Nacht voller Schrecken unter Beteiligung der Geschwister Claire und Chris Redfield (Kaya Scoledario, Robbie Amell ), die hier einst im örtlichen Waisenhaus aufwuchsen, zu verhindern versucht.

Im Jahr 2017 ging mit dem sechsten und letzten Teil die erfolgreiche Franchise-Serie der Resident-Evil-Filme zu Ende. Wie in etlichen anderen Reihen auch, gibt es nun ein Reboot, das sich wieder ganz am Anfang der Geschichte aber vor allem auch an den ebenfalls erfolgreichen Survival-Horror-Spielen orientiert. Dies dürfte den Fans der Spiele eher ein Grund zur Freude sein als den Filmfreunden, denen ein doch eher schlicht gestricktes B-Movie präsentiert wird.

Gespickt mit jeder Menge Jump-Scares wirkt der Film stellenweise wie ein Ausflug in eine billige Geisterbahn, wo einem an jeder Ecke grotesk-schaurige Figuren entgegenspringen, während im Hintergrund die Karikatur des „wahnsinnigen Wissenschaftlers“ an seinem Lebenswerk bastelt. Die wackere Truppe von aufrechten Kämpfern ist natürlich aufgrund der angespannten Situation auch nicht in der Stimmung für geschliffene Dialoge, sondern ballert sich mit Verve durch die Szenerie, eben wie in einem entsprechenden Computerspiel.

Für alle, die sich so noch einmal in die Anfänge der Spiele-Reihe versetzen möchte, dürfte der Film durchaus unterhaltsam sein, für alle anderen eher nicht.

 


 Regie: Johannes Roberts

Drehbuch: Johannes Roberts

Kamera: Maxime Alexandre

Schnitt: Dev Singh

Musik: Mark Korven

 

Besetzung:

Kaya Scoledario, Hannah John-Kaymen, Neil McDonough, Tom Hopper, Robbie Amell, Donal Logue,

 

Constantin Film

2021

107 min.

FSK 18

Deutscher Kinostart: 25. November 2021

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=f5vTDuGNyn8 (Deutsch)