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Mittwoch, 9. April 2025

Im Kino: Dog Man – Wau gegen Miau

Als Officer Knight und Polizei-Hund Greg bei einem Einsatz schwer verletzt werden, fällt den Ärzten nur eine Rettungsmöglichkeit ein: Gregs unversehrter Kopf wird auf Knights unversehrten Körper genäht, die Geburtsstunde vom titelgebenden neuen Helden Dog Man, der sich von nun an auf seine ganz eigene Art auf die Jagd nach dem Schurken Petey the Cat macht. Als dieser nach zahlreichen Gefängnisausbrüchen versucht, seine verbrecherische Präsenz zu potenzieren und sich selbst klont, kommt es zu einem kleinen Zwischenfall in Gestalt von Little Petey, einem süßen Katzenbaby, das von nun an alles auf den Kopf stellt…

Weit weg von allen fotorealistischen Animationen kommt dieser Film in teilweise schreiend buntem, mitunter an Kinderzeichnungen erinnernden Stil daher, gepaart mit einem anarchischen Humor, der sich vor allem für die möglichen erwachsenen Kinobesucher auf einer Meta-Ebene bewegt und damit durchaus Spaß macht.

Die Geschichte ist ansonsten kindgerecht, bunt und laut, und was könnte niedlicher sein, als ein Katzenbaby? Auch die Vater-Sohn-Geschichte trifft einen Nerv, aber der allzu moralische Zeigefinger wird gar nicht mal ausgepackt, denn Kater Petey wandelt sich nicht komplett zum Guten, der einzige Bösewicht, den es erwischt, ist der Fisch Flippy, dem allerdings einiges an Charisma fehlt und der am Ende mehr nervt, als dass er punkten kann.

Ansonsten ein Vergnügen für die Zielgruppe und darüber hinaus für alle, die Sinn für Albernheiten und versteckte Späße haben.

 

 

Regie: Peter Hastings

Drehbuch: Peter Hastings, b/a der Buchreihe von Dav Pilkey

Kamera: Holly Bower u.a.

Schnitt: Brian Hopkins

Musik: Tom Howe

 

Besetzung:

Stimmen Origial: Pete Davidson, Poppy Liu, Lucas Hopkin Calderon, Peter Hastings, Ricky Gervais

Stimmen Deutsch: Marcel Collé, Moritz Ost

 

Universal Pictures

 89 min.

FSK 6

Deutscher Kinostart: 10. April 2025

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=RezVLKPO3vw (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=QaJbAennB_Q (Englisch)

Donnerstag, 27. Juni 2024

Im Kino: A Quiet Place: Tag Eins (A Quiet Place: Day One)

Samira (Lupita Nyong’o), eine Krebspatientin im Endstadium, erlebt auf einem Ausflug nach New York zusammen mit ihrer Katze und der Zufallsbekanntschaft Eric (Joseph Quinn) den Horror einer Invasion von äußerst hungrigen Aliens, die zwar nicht sehen, dafür aber extrem gut hören können und bei ihrer Jagd auf Menschen von jedem kleinen Laut angelockt werden, weshalb es gilt, trotz aller Schrecken, denen man begegnet, keinerlei Geräusche zu machen…

So weit, so bekannt, zumindest, wenn man die beiden Vorgängerfilme „A Quiet Place“ und „A Quiet Place 2“ gesehen hat, bei denen die Familie Abbott um ihr Überleben in einer dystopischen Endzeit kämpft. Der erste Film aus dem Jahr 2018 spielt etwa drei Monate nachdem die Alien-Invasion begonnen hat, im zweiten Teil von 2020 gibt es eine kurze Rückblende auf den Tag Eins, der hier nun ausführlich gezeigt wird.

Die Ausgangslage, jegliches Geräusch zu vermeiden, muss zu Beginn erst einmal erkannt werden, was allerdings nicht schwer ist, da jeder Mensch, der sich lautstark äußert, auf der Stelle verschlungen wird. Als dies klar ist, beschließt die Hauptperson Samira, sich aus nostalgischen Gründen noch einmal auf den Weg in ihr altes Viertel in New York zu machen, schließlich ist sie aufgrund ihrer Erkrankung ohnehin dem Tod geweiht und hat nicht wirklich viel zu verlieren.

Obwohl die Mechanismen dieser Horrorreihe bekannt sind, gelingt es dennoch wieder, reichlich Spannung zu erzeugen, es ist nach wie vor eine Herausforderung für sich, in dieser lauten Welt plötzlich für absolute Stille zu sorgen. Erschwert wird der Überlebens-Trip diesmal durch die Sorge um eine Katze und erneut die Schwierigkeit, an dringend benötigte Medikamente zu gelangen.

Mehr soll hier natürlich nicht verraten werden, nur so viel: auch dieser Teil der Reihe ist nichts für allzu schwache Nerven, und diesmal bekommt man auch einen deutlicheren Blick auf die Aliens, die bisher nur als verhuschte Gestalten zu sehen waren.

Wenngleich es letztlich nur ein weiterer Survival-Thriller mit den für dieses Genre bekannten Versatzstücken ist, lohnt der Ausflug in die erzwungene Stille erneut, auch dank der guten Darsteller, unter besonderer Erwähnung des heimlichen Stars des Films, dem Kater, der mit bemerkenswerter Professionalität und Nonchalance durch seine Szenen wandelt!

 


 Regie: Michael Sarnoski

Drehbuch: Michael Sarnoski, b/a Story von John Krasinski und den Charakteren von Bryan Woods und Scott Beck

Kamera: Pat Scola

Schnitt: Andrew Mondshein, Gregory Plotkin

Musik: Alexis Grapsas

 

Besetzung:

Lupita Nyong’o, Joseph Quinn, Alex Wolff, Djimon Hounsou, Thea Butler, Jennifer Woodward, Sunjay Midda, Elijah Ungvary

 

Paramount Pictures

2024

100 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 27. Juni 2024

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=X7r1yoztiR0 (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=gjx-iHGXk9Q (Englisch)