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Donnerstag, 6. August 2026

Im Kino: Eli Roth’s Ice Cream Man

Durch eine beschauliche Kleinstadt in den USA kurvt eines Tages ein Eiswagen mit einem freundlichen Eisverkäufer, der großzügig an alle Kinder seine Köstlichkeiten verteilt, woraufhin sich das Städtchen in einen wahren Ort des Horrors verwandelt…

Die Grundidee ist gar nicht so schlecht und erinnert vage an die Geschichte des Rattenfängers von Hameln, also die Rache eines zuvor von den Einwohnern einer Stadt Gedemütigten. Hier hätte also durchaus Potential für einen interessanten Film gesteckt, wer allerdings schon einmal einen Film von Eli Roth gesehen hat, ahnt, dass diese Rache nicht subtil, sondern mit dem Schlachtermesser oder ähnlichen Instrumenten zelebriert wird, woran sich nur Fans dieser Art von Filmen delektieren dürften, und daran ändern auch nicht die ebenso wenig subtilen Anspielungen auf einen Hitchcock-Klassiker.

Wer auf Splatter-Filme steht und sich gerne an blutigen, ekligen und geschmacklosen Schockeffekten delektiert, bei denen sich den meisten Zuschauenden der Magen umdreht, kommt hier voll auf seine Kosten, viel Vergnügen!

 Regie: Eli Roth

Drehbuch: Noah Belson, Eli Roth

Kamera: Simon Shohet

Schnitt: Matt Lyon

Musik: Brandon Roberts

 Besetzung:

Charli Zeltzer, Eli Roth, Darrin Baker, Ari Mille, Luke Dietz, Benjamin Byron Davis, Carina Battrick, Charlie Storey,

 StudioCanal

2026

86 min.

FSK 18

Deutscher Kinostart: 06. August 2026

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Yggt24Zmxgk (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=ppOnbtMhDWM (Englisch)

Mittwoch, 17. Juni 2026

Im Kino: Backrooms

Clark (Chiwetel Ejiofor) verbringt nach seiner Scheidung und Verbannung aus seinem Haus neben ereignislosen Tagen auch so manche Nacht in dem etwas heruntergekommenen Möbelhaus, in dem er arbeitet. Eines Tages macht er eine merkwürdige Entdeckung, hinter den Wänden seiner Möbelhalle scheinen sich weitere Räume zu befinden, die sich bei seinen Erkundungsgängen mehr und mehr als ein endloses Labyrinth von Gängen und leeren bis halbleeren Räumen erweisen…

Basierend auf einer seit 2019 auf YouTube veröffentlichen Kurzfilmreihe mit einer großen Fangemeinde, wagt sich Regisseur Kane Parsons nun an die Langfassung seines Sujets. Das Erschreckende und Bedrohliche liegt gerade in der scheinbar unendlichen Weite der Räumlichkeiten und nicht in den immer wieder eingestreuten unerklärlichen Phänomenen, die kurz aufblitzen, um dann wieder zu verschwinden. 

Am Ende bleiben diese leider ohne befriedigende Erklärung, für das Gesamtbild wäre es besser gewesen, darauf zu verzichten und sich ganz auf die bizarren Räume zu konzentrieren, dann wäre immer noch genug Stoff für Interpretationen geblieben und allein das Kunststück, der zunächst beengt wirkenden Örtlichkeiten eine Dimension des Unendlichen zu geben, wäre effektvoll genug gewesen. So bleibt man im Hinblick auf die Horrorelemente mit einem Gefühl der Ratlosigkeit zurück, was sich schließlich dann auf den ganzen Film überträgt.

 

 Regie: Kane Parsons

Drehbuch: Will Soodik, Kane Parsons

Kamera: Jeremy Cox

Schnitt: Greg Ng

Musik: Kane Parsons, Edo Van Breemen

 Besetzung:

Chiwetel Ejiofor, Renate Reinsve, Mark Duplass, Finn Bennett, Lukita Maxwell

 

A24/ Atomic Monster/ Constantin Film

2026

110 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 18. Juni 2026

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=3Q0v8vyN3Z4 (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=0HjdiohVOik (Englisch)

 

 

Donnerstag, 4. Juni 2026

Im Kino: Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes (Heel)

Der neunzehnjährige Tommy (Anson Boon) lebt ein Leben zwischen Drogen- und Gewaltexzessen, die er gerne auf Social Media teilt, bis er eines Tages entführt wird und sich angekettet im Keller eines abgelegenen Landhauses wiederfindet. Hier leben Familienvater Chris (Stephen Graham) mit Frau Kathryn (Andrea Riseborugh) und Sohn Jonathan (Kit Rakusen), und bei ihnen soll Tommy „gerettet“ und zu einem guten Menschen gemacht werden…

Der Film bewegt sich eher uneindeutig zwischen Horror-, Entführungs- und Resozialisierungsdrama, aber genau hieraus bezieht er auch seine Spannung, zumal bis zum Schluss nicht wirklich klar wird, wes Geistes Kind die seltsame Familie ist – sind es einfach nur Spinner, die ein Experiment wagen, von dessen Ausgang sie sich Erlösung versprechen, und zwar sowohl für sich, als auch für ihr Versuchskaninchen, oder sind sie auf ihre Art genauso Täter, wie Tommy, denen es eher um Bestrafung als um Läuterung geht.

Vater Chris zeigt immer wieder sowohl harte und grausame Züge, kann aber auch ausgesprochen gütig und liebevoll sein, auch Kathryn oder Jonathan scheinen keine Sadisten zu sein, denen es Spaß macht, ihr Opfer im Keller zu quälen, insofern bleibt die Geschichte, bei der sich sicherlich gewollte Bezüge zum Klassiker „A Clockwork Orange“ ergeben, spannend bis zum Schluss, wenn sich Tommys missliche Lage durch äußere Umstände plötzlich verändert. Hier liegt allerdings auch die Schwachstelle des Films, denn die Figur einer Haushälterin, die die Veränderung unfreiwillig heraufbeschwört, wirkt eher wie ein Fremdkörper, letztlich einzig zur Auflösung der Lage eingebaut, was am Ende aber nicht ganz befriedigen kann.

Trotzdem ein ungewöhnlicher Thriller, der mit den oben genannten Elementen auf seine ganz eigene Weise fasziniert und sich, auch dank der hervorragenden Darstellerriege, wohltuend vom Einheitsbrei vieler aktueller Werke abhebt.

 


 Regie: Jan Komasa

Drehbuch: Bartek Bartosik, Naqqash Khalid

Kamera: Michael Dymek

Schnitt: Agnieska Glinska

Musik: Abel Korzeniowski

 Besetzung:

Stephen Graham, Andrea Riseborough, Anson Boon, Kit Rakusen, Monika Frajczyk, Savannah Steyn

 

RPC/ X Verleih AG

2025

110 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 04. Juni 2026

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ddwD_pJ-C_Q (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=e7KWBSfZmOE (Englisch)

Donnerstag, 28. Mai 2026

Im Kino: Passenger

Maddie (Lou Llobell) und ihr Verlobter Tyler (Jacob Scipio) sind mit einem Camper unterwegs, als sie auf einer einsamen Landstraße an einem schrecklichen Unfall vorbeifahren. Danach scheint sie irgendetwas – oder irgendwer – zu verfolgen und ein wahrer Alptraum beginnt…

Dieser Horrorfilm über einen entsprechenden Horrortrip wartet mit einigen hübschen Grusel-Effekten auf, er gibt sogar eine nachvollziehbare Erklärung, weshalb das junge Paar im Gegensatz zu anderen Opfern der gefährlichen Wesenheit, die zur Nachtzeit auf einer einsamen Landstraße durch einen unwegsamen Wald ihr Unwesen treibt, so lange überlebt. Ansonsten ist nicht alles ganz stimmig und der Film braucht nach einem furiosen Auftakt eine Weile, um wieder richtig in Gang zu kommen. Auch wird nicht genügend über den aktuellen Urheber der geheimen Zeichen, die das Paar begleiten, aufgeklärt, aber alles in allem wird solide Horror-Unterhaltung geboten, mit einer beeindruckend taffen jungen Frau, die am Ende überzeugend ihren Mann steht.

Eine (von mir nicht näher geprüfte) Statistik besagt, dass von jährlich 130 Millionen Menschen, die sich auf einen Road Trip begeben, etwa 15.400 für immer verschwinden, und gerade in den Weiten der USA soll es einige durch einsame Gegenden führende Überland-Routen geben, die dafür berüchtigt sind – vielleicht sollte man dies für die nächste Camper-Urlaubs-Planung im Hinterkopf behalten…

 

  Regie: André Øvredal

Drehbuch: Zachary Donohue, T.W. Burgess

Kamera: Federico Verardi

Schnitt: Martin Bernfeld

Musik: Christopher Young

 Besetzung:

Lou Llobell, Jacob Scipio, Melissa Leo, Joseph Lopez

  Paramount Pictures /Sony Pictures

2026

94 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 28. Mai 2026

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=VT2tt-x5Hvk (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=eNIn8kW1kyE (Englisch)

Mittwoch, 13. August 2025

Im Kino: Bring her Back

Nach dem Tod des Vaters kommen die Geschwister Andy (Billy Barratt) und Piper (Sora Wong) zur Pflegemutter Laura (Sally Hawkins), die sich bereits um den stummen Jungen Ollie (Jonah Wren Phillips) kümmert, nachdem ihre eigene Tochter vor einem Jahr verstorben ist. Bald schon geschehen verstörende Dinge und es wird klar, dass in Lauras Haus etwas ziemlich Unheimliches vor sich geht…

Vorsicht: Die FSK-Freigabe ab 18 zeigt es bereits, dieser Horrorfilm ist nichts für schwache Nerven, es gibt ein paar Szenen, die auch Hartgesottene zum Schaudern bringen werden.

Die Story ist lange undurchschaubar, aber am Schluss fügen sich die meisten rätselhaften Andeutungen zu einem plausiblen Ganzen und die Geschichte erweist sich als in sich stimmig. Subtiler Horror im Wechsel mit Schockszenen, die gar nicht so sehr in Gestalt der üblichen Jump-Scares daherkommen, sondern durch Handlungen ausgelöste werden, die einfach nur die Haare zu Berge stehen lassen, untermalt von den dazu passenden schaurigen Geräuschen, halten die Spannung bis zum erlösenden Ende durchweg hoch.

Hier waren wahrliche Meister des Schockers am Werk, wer dies liebt, wird voll auf seine Kosten kommen, alle anderen halten sich besser fern…

 


 

 Regie: Danny + Michael Philippou

Drehbuch: Danny Philippou, Bill Hinzman

Kamera: Aaron McLisky

Schnitt: Geoff Lamb

Musik: Cornet Wilczek

 

Besetzung:

Billy Barratt, Sora Wong, Sally Hawkins, Mischa Heywood, Jonah Wren Phillips,

 

A24/ Sony Pictures

2025

104 min.

FSK 18

Deutscher Kinostart: 14. August 2025

 

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=8dO5b2rCGhY&list=PLV8SYu5H_eOJmVRFr12vTtNoeo6RsZGqF&index=1   (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=1I15ttCedfY  (Englisch)

 

 

Mittwoch, 25. Juni 2025

Im Kino: M3GAN 2.0

Zwei Jahre, nachdem die hochentwickelte, außer Kontrolle geratene KI M3GAN  zerstört werden musste,  wird die zugrundeliegende Technologie benutzt, um eine neue, KI-gestütze Waffe namens Amelia zu schaffen, die schon bald beginnt, sich auf einen tödlichen Feldzug gegen ihre Schöpfer und letztlich die Menschheit insgesamt zu begeben. M3GANs Schöpferin Gemma (Allison Williams) sieht keinen anderen Ausweg, als M3GAN zu reaktivieren, mit einem Upgrade versehen soll diese, stärker und tödlicher, die neue Gefahr bekämpfen und vernichten, aber die beiden Systeme sind einander fast ebenbürtig und es ist nicht sicher, welches von beiden gewinnen wird...

Nichts ist zur Zeit aktueller, als Künstliche Intelligenz - kurz KI -, die unser Leben in allen Bereichen tangiert und von der niemand sagen kann, ob letztendlich zum Positiven oder doch eher zum Negativen. Den meisten Erfindungen und Errungenschaften ist gemein, dass sie sowohl das Leben erleichtern als auch, im schlimmsten Fall, zerstören können, wobei die Erfinder stets vom Nutzen überzeugt sind, sich aber immer bewusst sein müssen, dass eben genauso viel Schaden damit angerichtet werden kann. Als Beispiel für die latente Gefahr, die in einer noch so harmlos scheinenden KI-Entwicklung stecken kann, dient das gern zitierte Büroklammer-Beispiel, bei der der harmlos scheinende Auftrag, möglichst effizient Büroklammern herzustellen, eine KI, die ihren Auftrag ernst nimmt, letztendlich zur Zerstörung von allem anderen bringt, das nicht dem Klammer-Ziel dient.

Mit dieser und anderen Fragen  setzt sich der Film am Rande auch auseinander, aber eine tiefschürfende Analyse des Problems darf man nicht erwarten. Dennoch macht er seine Sache auf der Unterhaltungsebene erstaunlicherweise recht ordentlich, mit gut getimter Action und immer wieder launig eingestreutem Humor ist das Ganze besser, als es auf den ersten Blick scheint. Die Vorliebe, unbelebten, aber scheinbar interagierenden Objekten ein menschliches Antliz zu verpassen, statt sie als kalt und mechanisch agierende Maschinen loszuschicken, führt hier bei der KI M3GAN, die ursprünglich als süße, für Kinder konzipierte Puppe entwickelt wurde, zu einem grotesken und gruseligen Kontrast, wenn dieses "Wesen" sich dann zur tödlichen Kampfmaschine entwickelt, ein Effekt, dessen sich bereits eine Vielzahl anderer Horrorfilme bedient hat. 

Die Fortsetzung des erfolgreichen ersten Teils ist wiederum eine Mischung aus Horror- und Sci-Fi-Geschichte, was nicht jedermanns Geschmack treffen wird, wer sich aber darauf einlässt, wird durchaus passabel unterhalten, vielleicht sogar noch besser, als durch Teil 1.


 

Regie: Gerard Johnstone

Drehbuch: Akela Cooper, Gerard Johnstone, James Wan

Kamera: Toby Oliver

Schnitt:  Jeff McEvoy

Musik: Chris Bacon

 

Besetzung:

 Allison Williams, Jemaine Clement, Violet McGraw, Jenna Davis, Amie Donald, Ivanna Sakhno, Brian Jordan Alvarez, Aristotle Athari, Mike Edward, Timm Sharp, Jen Van Epps

 

 Universal Pictures

2

119 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 26. Juni 2025

 

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=uXKEMQxs8qA  (Deutsch)

 https://www.youtube.com/watch?v=IYLHdEzsk1s (Englisch)


 

Dienstag, 4. Februar 2025

Im Kino: Companion – Die perfekte Begleitung

Als sich Iris (Sophie Thatcher) und Josh (Jack Quaid) treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick, aber dann werden die beiden zu einem Wochenende bei Freunden in ein einsames Haus im Wald eingeladen, und nach anfänglichem nettem Geplänkel gerät das Ganze zu einem wahren Horrortrip…

Mehr soll hier eigentlich nicht verraten werden, um sich den ganzen Spaß zu erhalten, sollte man so wenig wie möglich vorher wissen, dann erwartet einen ein unterhaltsamer Kinoabend, der sich in immer neuen Wendungen zwischen Horrorkomödie, #MeToo- und Heistmovie bewegt, mit schwarzen Humor- und einigen blutigen Schockmomenten.

Gleich zu Anfang gibt Iris bereits einen wichtigen Hinweis, dass die Beziehung zu Josh vielleicht nicht ganz so glücklich verlaufen wird, wie nach ihrem glückseligen ersten Zusammentreffen erwartet, aber weil man zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, was es mit der Beziehung zwischen ihr und Josh wirklich auf sich hat (zumindest wenn man sich an meine oben gegebene Empfehlung gehalten hat…), werden natürlich Neugier und Erwartung geweckt, und der Film tut dann alles, um beides zu befriedigen.

Vielleicht nicht das Richtige für einen romantischen Pärchenabend, aber ein abgedrehter Spaß mit vielen Überraschungen, die man sich, ich lege es noch einmal nahe, nicht durch allzu viele Vorkenntnisse verderben sollte.

 


  Regie: Drew Hancock

Drehbuch: Drew Hancock

Kamera: Eli Born

Schnitt: Brett W. Bachman, Josh Ethier

Musik: Hrishikesh Hirway

 

Besetzung:

Sophie Thatcher, Jack Quaid, Lukas Gage, Megan Suri, Harvey Guillén, Rupert Friend, Marc Menchaca, Woody Fu, Jaboukie Young-White

 

Warner Bros. Pictures Germany

2025

97 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 06. Februar 2025

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=R2gBLwq_YGM (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=jM8L7Xvso5Y (Englisch)

 

 

 

 

Dienstag, 3. Dezember 2024

Im Kino: Bagman

Als kleiner Junge ist Patrick (Sam Claflin) einst dem furchterregenden Bagman entkommen, der bestimmte Kinder verfolgt, sie in einen mitgeführten Rucksack steckt und entführt. Nun hat Patrick selber einen kleinen Sohn – zieht dieser möglichweise den Bösen wiederum an und was kann man dagegen tun?

Mit dieser Frage beschäftigt sich der Film in gewohnter Weise mit vielen bekannten Gruselelementen, wobei ein Haus am Waldrand sich einmal mehr wunderbar anbietet, um über nächtliche Geräusche und undurchdringliches Buschwerk eine Atmosphäre der Bedrohung zu schaffen.

Allerdings stellt sich bei den sich wiederholenden Effekten eine leichte Redundanz ein, hier hätte eine ausgefeiltere Choreographie gut getan. Außerdem legen die verängstigten Eltern ihr Kind zum Schlafen immer wieder brav im Nebenzimmer in seinem Bettchen ab, wo sie es über eine installierte Kamera im Blick haben, vielleicht sollte man es – das Kind – stattdessen einfach mal mit ins eigene Zimmer nehmen – nur so eine Idee…    

Am Ende ein solider Gruselfilm ohne große Horror- oder Schockeffekte, vielleicht aber nichts für einen Kinoabend junger Eltern, die ihr Kind zu Hause in seinem Bettchen gelassen haben…



 Regie: Colm McCarthy

Drehbuch: John Hulme

Kamera: Nick Remy Matthews

Schnitt: Jeff Betacourt

Musik: Tim Williams

 

Besetzung:

Sam Claflin, Antonia Thomas, Caréll Vincent Rhoden, Will Davis, William Hope, Steven Cree, Peter McDonald, Henry Pettigrew, Adelle Leonce

 

 Leonine Studios

2024

93 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 05. Dezember 2024

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=73M3PW1NumI (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=slrzCgYIUPM (Englisch)

 

Dienstag, 2. Juli 2024

Im Kino: Maxxxine

Maxine (Mia Goth), bekannte Darstellerin aus „Erwachsenenfilmen“ und einzige Überlebende eines blutigen Massakers in den 1970ger Jahren, ist 1985 endlich kurz vor dem Sprung, ihre langersehnte seriösen Hollywood-Karriere zu starten, als ihr ein Serienkiller fast einen Strich durch diese Pläne macht. Aber dieser und sein angeheuerter Handlanger (Kevin Bacon) haben die Rechnung ohne Maxine gemacht, mit der man sich nach wie vor besser nicht anlegt…

Nach „Pearl“, angesiedelt in den 1920ger Jahren, in dem Mia Goth zwar die Titelrolle aber noch nicht die später in „X“ (beide 2022) auftretende Maxine, eine angehende Schauspielerin der 1970ger Jahre, spielt, die Pearl lediglich als alte mörderische Frau begegnet, ist Maxine nun in den 1980gern angekommen.

So unterschiedlich die drei Filme auf den ersten Blick daherkommen, schafft es Regisseur Ti West jedoch meisterlich, ihnen seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken und einen unverwechselbaren Stil des Horrors zu entwickeln. Er legt erkennbar Wert darauf, den jeweiligen Zeitgeist einzufangen, Kamera, Schnitt, Ton, alles wirkt authentisch und so sehen vor allem „X“ und „Maxxxine“ aus, als wären sie tatsächlich in den 1970gern bzw. 1980gern gefilmt worden.

Inhaltlich arbeitet sich West besonders in diesem dritten Film an den schmuddeligen bis schmutzigen Seiten Hollywoods ab. Von dem nach außen scheinenden Glamour, der Publikum und aufstrebende DarstellerInnen so magisch anzieht, bleibt außer den Bildern, die die junge Maxxxine im Kopf hat, nicht viel übrig. Aber sie ist offensichtlich auf alles vorbereitet, denn es fällt ihr nicht schwer, sich ihren Weg an die Spitze mit allen ihr zu Verfügung stehenden Mitteln zu erkämpfen und das ist vor allem ein Verdienst von Mia Goth, die mit teils stumpfem Blick und scheinbar unbeteiligt das mörderische Feuer, das in ihr brennt, so lange unter Kontrolle hält, bis es dann ungehemmt aus ihr herausbricht, etwas, was auch die junge Pearl so unwiderstehlich und faszinierend gemacht hat.

Vor den hieraus resultierenden blutigen Szenen sei an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt, Zartbesaitete sollten darauf vorbereitet sein.

Ansonsten hätte, wenn man es recht betrachtet, Ti Wests „Maxxxine“ den Titel „Once upon a time in Hollywood“ eher verdient gehabt, er schlägt Tarantinos Film an mehreren Fronten, sorry, Quentin…

 

 

Regie: Ti West

Drehbuch: Ti West

Kamera: Eliot Rockett

Schnitt: Ti West

Musik: Tyler Bates

 

Besetzung:

Mia Goth, Elizabeth Debicki, Moses Sumney, Michelle Monaghan, Bobby Cannavale, Lily Collins, Halsey, Giancarlo Esposito, Kevin Bacon, James Hunter

 

 A24/ Universal Pictures

2024

103 min.

FSK 18

Deutscher Kinostart: 04. Juli 2024

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=E_GWOffaO_8 (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=y0uS3t6nFgY (Englisch)

Donnerstag, 27. Juni 2024

Im Kino: A Quiet Place: Tag Eins (A Quiet Place: Day One)

Samira (Lupita Nyong’o), eine Krebspatientin im Endstadium, erlebt auf einem Ausflug nach New York zusammen mit ihrer Katze und der Zufallsbekanntschaft Eric (Joseph Quinn) den Horror einer Invasion von äußerst hungrigen Aliens, die zwar nicht sehen, dafür aber extrem gut hören können und bei ihrer Jagd auf Menschen von jedem kleinen Laut angelockt werden, weshalb es gilt, trotz aller Schrecken, denen man begegnet, keinerlei Geräusche zu machen…

So weit, so bekannt, zumindest, wenn man die beiden Vorgängerfilme „A Quiet Place“ und „A Quiet Place 2“ gesehen hat, bei denen die Familie Abbott um ihr Überleben in einer dystopischen Endzeit kämpft. Der erste Film aus dem Jahr 2018 spielt etwa drei Monate nachdem die Alien-Invasion begonnen hat, im zweiten Teil von 2020 gibt es eine kurze Rückblende auf den Tag Eins, der hier nun ausführlich gezeigt wird.

Die Ausgangslage, jegliches Geräusch zu vermeiden, muss zu Beginn erst einmal erkannt werden, was allerdings nicht schwer ist, da jeder Mensch, der sich lautstark äußert, auf der Stelle verschlungen wird. Als dies klar ist, beschließt die Hauptperson Samira, sich aus nostalgischen Gründen noch einmal auf den Weg in ihr altes Viertel in New York zu machen, schließlich ist sie aufgrund ihrer Erkrankung ohnehin dem Tod geweiht und hat nicht wirklich viel zu verlieren.

Obwohl die Mechanismen dieser Horrorreihe bekannt sind, gelingt es dennoch wieder, reichlich Spannung zu erzeugen, es ist nach wie vor eine Herausforderung für sich, in dieser lauten Welt plötzlich für absolute Stille zu sorgen. Erschwert wird der Überlebens-Trip diesmal durch die Sorge um eine Katze und erneut die Schwierigkeit, an dringend benötigte Medikamente zu gelangen.

Mehr soll hier natürlich nicht verraten werden, nur so viel: auch dieser Teil der Reihe ist nichts für allzu schwache Nerven, und diesmal bekommt man auch einen deutlicheren Blick auf die Aliens, die bisher nur als verhuschte Gestalten zu sehen waren.

Wenngleich es letztlich nur ein weiterer Survival-Thriller mit den für dieses Genre bekannten Versatzstücken ist, lohnt der Ausflug in die erzwungene Stille erneut, auch dank der guten Darsteller, unter besonderer Erwähnung des heimlichen Stars des Films, dem Kater, der mit bemerkenswerter Professionalität und Nonchalance durch seine Szenen wandelt!

 


 Regie: Michael Sarnoski

Drehbuch: Michael Sarnoski, b/a Story von John Krasinski und den Charakteren von Bryan Woods und Scott Beck

Kamera: Pat Scola

Schnitt: Andrew Mondshein, Gregory Plotkin

Musik: Alexis Grapsas

 

Besetzung:

Lupita Nyong’o, Joseph Quinn, Alex Wolff, Djimon Hounsou, Thea Butler, Jennifer Woodward, Sunjay Midda, Elijah Ungvary

 

Paramount Pictures

2024

100 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 27. Juni 2024

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=X7r1yoztiR0 (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=gjx-iHGXk9Q (Englisch)

Dienstag, 16. April 2024

Im Kino: Abigail

Eine Gruppe von sechs Gangstern entführt im Auftrag eines Unbekannten ein Mädchen, um Lösegeld von dessen Vater zu erpressen. Die Entführer wissen nicht, für wen sie tätig werden und wer der Vater des Mädchens ist, vor allem aber wissen sie nicht, mit wem sie sich bei dem Mädchen angelegt haben…

Wer weder einen Blick auf das Filmplakat oder in den Trailer des Films geworfen hat, wird erst nach einer Weile von der Wendung der Handlung von einer routinierten Kidnapping-Geschichte zum – ebenso routinierten – Achtung Spoiler-Alert:  

 

Vampir-Horror-Film

 

überrascht.

Für alle anderen gibt es ein solides nach bewährten Mustern aufgebautes Schauer-Stück, bei dem es für eine Gruppe von Menschen, gefangen in einem riesigen verlassenen Haus, um den Kampf gegen eine fast unbesiegbare Macht ums nackte Überleben geht. Der winzige schwache Punkt, um den Gegner bzw. in diesem Fall die Gegnerin zu besiegen muss gefunden und dann natürlich in die Tat umgesetzt werden, dabei kann man sich den Spaß machen und vorhersagen, in welcher Reihenfolge die Akteure wohl eliminiert werden und wer am Ende womöglich überlebt.

Das Ganze ist schaurig-schön in Szene gesetzt, es gibt ein paar dezente Splatterszenen und sogar etwas Humor, aber nach der anfänglichen Wendung keine wirklichen Überraschungen mehr, denn auch das Ende fügt sich in das dem Genre gehorchenden Ablauf ein.

Wer auf Horrorstorys steht, wird durchaus gut unterhalten, auch wenn es insgesamt ein wenig an Originalität mangelt.

 

 

Regie: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett

Drehbuch: Guy Busick, Stephen Shields

Kamera: Aaron Morton

Schnitt: Michael P. Shawver

Musik: Brian Tyler

 

Besetzung:

Melissa Barrera, Dan Stevens, Alisha Weir, Kathryn Newton, Kevin Durand, William Catlett, Angus Cloud, Giancarlo Esposito, Matthew Goode

 

Universal Pictures

2024

109 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 18. April 2024

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=nNOFPCJ7lqs (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=3PsP8MFH8p0 (Englisch)

 

Mittwoch, 31. Mai 2023

Im Kino: Pearl

Die junge Pearl (Mia Goth) lebt mit ihren Eltern, einem schwer kranken Vater (Matthew Sunderland) und einer verhärmten, verbitterten Mutter (Tandi Wright), irgendwo im Süden der USA auf einer entlegenen Farm. Es ist das Jahr 1918, Pearls Ehemann kämpft im Krieg in Europa und im Land wütet die Spanische Grippe. Der einzige Weg für die junge Frau, aus diesem freudlosen Leben zu entkommen, sind ihre eskapistischen Träume von einem Leben als Star, dem alle Zuschauer zu Füßen liegen, wie sie es aus dem Kino kennt. Hierfür wäre sie bereit, alles zu geben, und als es im nahen Dorf einen Tanzwettbewerb gibt, ist sie wild entschlossen, diesen zu gewinnen, und so ihr Ticket in die Freiheit zu lösen…

Die ersten Bilder des Films erinnern an Gemälde des amerikanischen Malers Edward Hopper, mit ihren Ansichten von hölzernen Farmhäusern in endlos scheinenden Weiten des ländlichen Amerikas unter flirrend-hellem Sommerlicht, auf denen die wenigen Menschen stets so einsam und verloren wirken. Einsam und verloren fühlt sich auch die Protagonistin, deren Leben nachvollziehbar unausgefüllt und unausgelebt an ihr vorbeiläuft. Ein unterschwellig bedrohliches Gefühl ist von Anfang an spürbar, allerdings lässt sich der Film sehr viel Zeit, dieses dräuende Unheil langsam und genüsslich vorzubereiten.

Dabei wirkt der Film stellenweise wie eine Negativkopie der in den USA so populären Geschichte „The Wizard of Oz“ über die kleine Dorothy aus dem ländlichen Kansas in der zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehörenden Verfilmung. Pearl scheint – ohne die Vorlage zu kennen – dem Bild der jungen unschuldigen Judy Garland nachzueifern, aber darüber schiebt sich immer wieder die verzerrte Fratze des heraufziehenden Wahnsinns. Es gibt eine Vogelscheuche, der allerdings ein ganz spezieller Auftritt vorbehalten ist, aus dem Löwen wird – ein Krokodil? In der strengen, unerbittlichen Mutter könnte man eine Wiedergängerin der bösen Hexe des Westens sehen und statt der roten Schuhe putzt sich Pearl mit einem blutroten Kleid heraus. Hier enden dann aber auch die Vergleiche, denn der Ausbruch aus der ländlichen Monotonie ist vehement und martialisch und das Hopper-Bild gerinnt danach zu einem blutigen Stillleben, dessen Horror der Protagonistin in ihrem Wahn komplett entgeht.

Regisseur Ti West und Hauptdarstellerin Mia Goth, beide zusammen haben auch das Drehbuch verfasst, präsentieren hier so etwas wie die Vorgeschichte des Independent-Horror-Erfolgs „X“, in dem Goth bereits als ikonische Killerin zu sehen war. Mit ihren knapp 30 Jahren wirkt Mia Goth, wenn sie das will, immer noch wie ein Teenager, ihr gelingt mit einer eigenen Mischung aus kindlicher Unbedarftheit und schaurigem Racheengel eine intensive Vorstellung, die noch lange nachwirkt, wofür beispielhaft ihr minutenlanger, grandioser Monolog im letzten Drittel des Films steht, bei dem sich die Kamera geradezu in ihrem von Emotionen bewegten Gesicht festsaugt, während man sich den Horror im Gesicht ihres Gegenübers, das man dabei nicht sieht, nur mit Grausen vorstellen mag.

Wieder ein Film, der nichts für schwache Nerven ist, wer über solche verfügt, und sich nach dem ersten Drittel in einer falschen Sicherheit wiegt, sollte das Kino auf jeden Fall nach der Sache mit der Gans in der Scheune zügig verlassen, andernfalls gibt es ein böses Erwachen… Ansonsten: Fortsetzung folgt – MaXXXine!

 

 

Regie: Ti West

Drehbuch: Ti West, Mia Goth

Kamera: Eliot Rockett

Schnitt: Ti West

Musik: Tyler Bates, Tim Williams

 

Besetzung:

Mia Goth, David Corenswet, Tandi Wright, Matthew Sunderland, Emma Jenkins-Purro, Alistair Sewell, Amelia Reid

 

A24/ Universal Pictures International

2022

103 min.

FSK18

Deutscher Kinostart: 1. Juni 2023

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Y7NtNjV3swE (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=CA7nwu5ZwLE (Englisch)

 

Mittwoch, 26. April 2023

Im Kino: Evil Dead Rise

Ellie (Alyssa Sutherland) lebt mit ihren drei Kindern Bridget, Danny und Kassie in einem abbruchreifen Appartementhaus in Los Angeles. Während Ellies Schwester Beth (Lily Sullivan) zu Besuch ist, gibt es ein Erdbeben, in der Tiefgarage öffnet sich der Boden und Danny (Morgan Davies) befördert ein unheimliches Buch zusammen mit einer alten Tonaufnahme an die Oberfläche, ein schrecklicher Fehler, wie sich bald herausstellen wird, denn plötzlich bricht ein Alptraum über die Familie und ihre Nachbarn herein, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Und wie passt eigentlich der Anfang des Filmes in das Gesamtbild?

Die Evil-Dead-Horror-Franchisereihe begann 1981mit dem lange indizierten „Tanz der Teufel“ („The Evil Dead“), der zwei Fortsetzungen bekam, bis es 2013 mit „Evil Dead“ eine Neuverfilmung gab. Im Unterschied zu den Vorgängern verlegt „Evil Dead Rise“ nun seine Handlung von den Wäldern in die Stadt, ähnlich wie es die Scream-Reihe mit dem aktuellen Film macht, in dem Ghostface sich durch New York metzelt, allerdings spielt die Stadt letztlich keine wirkliche Rolle , denn die blutige Handlung bleibt mehr oder weniger auf das Innere des Hauses beschränkt.

Wer nur ein bisschen zartbesaitet ist, sollte um „Evil Dead Rise“ einen großen Bogen machen, alle übrigen werden an diesem Horrorfilm ihren Spaß haben (Achtung: Spaß bedeutet natürlich nicht: lustig), denn es geht schonungs- und erbarmungslos zur Sache. Optisch und akustisch sehr beeindruckend umgesetzt, treibt hier das Böse sein ebensolches Spiel und das Grundvertrauen, das Kinder in ihre Mütter normalerweise haben sollten, wird hier brutal zerstört. Es fließt das Blut in Strömen, zwischen den grausigen Schnetzelszenen gibt es kaum eine Verschnaufpause, und wer bis zum Ende durchgehalten hat, bekommt dann endlich auch die Auflösung für den zunächst rätselhaften Beginn, der so gar keine Verbindung zum Rest des Films zu haben schien.

Alles in allem hat hier Lee Cronin als würdiger Nachfolger Sam Raimis einen exzellent inszenierter Horrorstreifen mit Gore- und Splatter-Elementen abgeliefert, der sich seine FSK-18 Banderole redlich verdient hat.

 


 Regie: Lee Cronin

Drehbuch: Lee Cronin

Kamera: Dave Garbett

Schnitt: Bryan Shaw

Musik: Stephen McKeon

 

Besetzung:

Mirabai Pease, Richard Crouchley, Anna-Maree Thomas, Lily Sullivan, Noah Paul, Alyssa Sutherland, Morgan Davies, Gabrielle Echols, Nell Fisher

 

New Line Cinema/Renaissance Pictures/ Warner Bros. Pictures

2023

 97 min.

FSK 18

Deutscher Kinostart: 27. April 2023

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=dl_b_g-tLS4&t=1s (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=BqQNO7BzN08 (Englisch)