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Donnerstag, 21. Mai 2026

Im Kino: In The Grey

Wenn ein skrupelloser Schurke wie Manny Salazar (Carlos Bardem) sich unrechtmäßig eine Milliarde Dollar unter den Nagel gerissen hat, braucht es jemand ähnlich Skrupelloses, um ihm dieses Geld wieder zu entreißen, und so machen sich die als Unterhändlerin erfahrene Rachel Wild (Eiza González) und ihre Truppe von mit allen Wassern gewaschenen Spezialisten unter Führung der ihr treu ergebenen Sid (Henry Cavill) und Bronco (Jake Gyllenhaal) an die Arbeit. Als besondere Schwierigkeit erweist sich dabei, dass Salazar auf seiner Privatinsel residiert und man heil in sein Refugium hinein- aber vor allem auch wieder herauskommen muss…

Guy Richie versteht es immer wieder, die Grenzen zwischen Legalem und Illegalem fließend zu machen und seine Protagonisten in einer Grauzone dazwischen – eben In The Grey – agieren zu lassen. So ist auch hier das Ziel legitim, ein unterschlagenes Vermögen wiederzubeschaffen, und dafür sind dann alle Mittel recht, schließlich hält sich der Schurke auch nicht an Recht und Gesetz und von dieser Prämisse leben die actionreichen und ausgeklügelten Filme Richies immer wieder.

Auch im aktuellen Werk wird in bewährter Weise ein Heist-Plan entwickelt, bei dem von vorneherein klar ist, dass irgendwann irgendetwas schief gehen wird und man darf gespannt sein, ob und wie die gewiefte Mannschaft mit diesen Schwierigkeiten fertig werden wird. Das Ganz ist schwungvoll inszeniert, ohne dass man allzu viel Tiefgang erwarten darf, dennoch ist es ein dem Genre angemessenes unterhaltsames Abenteuer, bei dem es ordentlich kracht und ein beeindruckender Fuhrpark verschiedenster Fortbewegungsmittel zum Einsatz kommt.

Die männlichen Protagonisten verfügen über eine angemessene Coolness, wirklich mitreißen können sie am Ende aber nicht ganz und Eiza Conzález ist sicher großartig anzuschauen, aber ihr Schauwert ist größer als ihre Persönlichkeit, hierfür fehlt ihr ein bisschen das notwendige Charisma, aber vielleicht sehen das männliche Zuschauer etwas anders…

Ein Film, der temporeiche Action und durchaus spannende Unterhaltung bietet, aber am Ende etwas zu routiniert über die Bühne geht, als dass er lange im Gedächtnis bleiben würde.

 

 

Regie: Guy Richie

Drehbuch: Guy Richie

Kamera: Ed Wild

Schnitt: Martin Walsh

Musik: Christopher Benstead

 Besetzung:

Eiza González, Jake Gyllenhaal, Henry Cavill, Rosamund Pike, Jason Wong, Fisher Stevens, Emmett J. Scanlan, Kristofer Hivju, Darrell D’Silva, Christian Ochoa Lavernia, Carlos Bardem

  

Black Bear International/ Leonine Distribution

2026

98 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 21. Mai 2026

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Q8g_oflOGaY (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=nufP15iN4GE (Englisch)

Dienstag, 4. Februar 2025

Im Kino: Companion – Die perfekte Begleitung

Als sich Iris (Sophie Thatcher) und Josh (Jack Quaid) treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick, aber dann werden die beiden zu einem Wochenende bei Freunden in ein einsames Haus im Wald eingeladen, und nach anfänglichem nettem Geplänkel gerät das Ganze zu einem wahren Horrortrip…

Mehr soll hier eigentlich nicht verraten werden, um sich den ganzen Spaß zu erhalten, sollte man so wenig wie möglich vorher wissen, dann erwartet einen ein unterhaltsamer Kinoabend, der sich in immer neuen Wendungen zwischen Horrorkomödie, #MeToo- und Heistmovie bewegt, mit schwarzen Humor- und einigen blutigen Schockmomenten.

Gleich zu Anfang gibt Iris bereits einen wichtigen Hinweis, dass die Beziehung zu Josh vielleicht nicht ganz so glücklich verlaufen wird, wie nach ihrem glückseligen ersten Zusammentreffen erwartet, aber weil man zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, was es mit der Beziehung zwischen ihr und Josh wirklich auf sich hat (zumindest wenn man sich an meine oben gegebene Empfehlung gehalten hat…), werden natürlich Neugier und Erwartung geweckt, und der Film tut dann alles, um beides zu befriedigen.

Vielleicht nicht das Richtige für einen romantischen Pärchenabend, aber ein abgedrehter Spaß mit vielen Überraschungen, die man sich, ich lege es noch einmal nahe, nicht durch allzu viele Vorkenntnisse verderben sollte.

 


  Regie: Drew Hancock

Drehbuch: Drew Hancock

Kamera: Eli Born

Schnitt: Brett W. Bachman, Josh Ethier

Musik: Hrishikesh Hirway

 

Besetzung:

Sophie Thatcher, Jack Quaid, Lukas Gage, Megan Suri, Harvey Guillén, Rupert Friend, Marc Menchaca, Woody Fu, Jaboukie Young-White

 

Warner Bros. Pictures Germany

2025

97 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 06. Februar 2025

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=R2gBLwq_YGM (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=jM8L7Xvso5Y (Englisch)

 

 

 

 

Dienstag, 16. April 2024

Im Kino: Abigail

Eine Gruppe von sechs Gangstern entführt im Auftrag eines Unbekannten ein Mädchen, um Lösegeld von dessen Vater zu erpressen. Die Entführer wissen nicht, für wen sie tätig werden und wer der Vater des Mädchens ist, vor allem aber wissen sie nicht, mit wem sie sich bei dem Mädchen angelegt haben…

Wer weder einen Blick auf das Filmplakat oder in den Trailer des Films geworfen hat, wird erst nach einer Weile von der Wendung der Handlung von einer routinierten Kidnapping-Geschichte zum – ebenso routinierten – Achtung Spoiler-Alert:  

 

Vampir-Horror-Film

 

überrascht.

Für alle anderen gibt es ein solides nach bewährten Mustern aufgebautes Schauer-Stück, bei dem es für eine Gruppe von Menschen, gefangen in einem riesigen verlassenen Haus, um den Kampf gegen eine fast unbesiegbare Macht ums nackte Überleben geht. Der winzige schwache Punkt, um den Gegner bzw. in diesem Fall die Gegnerin zu besiegen muss gefunden und dann natürlich in die Tat umgesetzt werden, dabei kann man sich den Spaß machen und vorhersagen, in welcher Reihenfolge die Akteure wohl eliminiert werden und wer am Ende womöglich überlebt.

Das Ganze ist schaurig-schön in Szene gesetzt, es gibt ein paar dezente Splatterszenen und sogar etwas Humor, aber nach der anfänglichen Wendung keine wirklichen Überraschungen mehr, denn auch das Ende fügt sich in das dem Genre gehorchenden Ablauf ein.

Wer auf Horrorstorys steht, wird durchaus gut unterhalten, auch wenn es insgesamt ein wenig an Originalität mangelt.

 

 

Regie: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett

Drehbuch: Guy Busick, Stephen Shields

Kamera: Aaron Morton

Schnitt: Michael P. Shawver

Musik: Brian Tyler

 

Besetzung:

Melissa Barrera, Dan Stevens, Alisha Weir, Kathryn Newton, Kevin Durand, William Catlett, Angus Cloud, Giancarlo Esposito, Matthew Goode

 

Universal Pictures

2024

109 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 18. April 2024

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=nNOFPCJ7lqs (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=3PsP8MFH8p0 (Englisch)

 

Mittwoch, 31. Juli 2019

Film-Rezensionen: Der unverhoffte Charme des Geldes (La Chute de l'Empire Américain)

Pierre-Paul (Alexandre Landry) ist intelligent, worauf er sich einiges einbildet, wie man aus seinem bemerkenswerten Monolog gleich zu Beginn des Films erfährt. Dabei führt er ein bescheidenes Leben als Fahrer eines Lieferdienstes. Er verdient nicht viel Geld, aber er kann an keinem Bettler vorbei gehen, ohne diesem etwas zuzustecken und engagiert sich in der Obdachlosenhilfe.

Eines Tages beschert ihm das Schicksal etliche bis zum Rand mit Geld gefüllte Säcke aus einem Überfall, und anstatt die Finger davon zu lassen, versteckt er sie an einem sicheren Ort. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Gangster-Syndikat, dem das Geld abhanden gekommen ist und der Polizei, die ein Verbrechen aufklären möchte, das im Folgenden einige Opfer fordern wird. Pierre-Paul erkennt, dass er allein keine Chance hat und rekrutiert eine sehr gemischte Hilfstruppe, um seinen Plan zur Sicherung der Millionen in die Tat umzusetzen. Hierzu gehören ein gerade aus dem Knast entlassenes Finanzgenie, ein Off-Shore Banker, Pierre-Pauls Ex-Freundin, die bei einer Bank arbeitet und seine aktuelle Freundin, ein Callgirl, das sich von seinem Reichtum angezogen fühlt. Ob letztere es ehrlich mit ihm meint und ob es gelingt, aus Schwarzgeld sauberes Geld zu machen, über das man legal verfügen kann – was schwieriger ist, als man glaubt – ist vergnüglich anzuschauen, äußerst spannend und mit hervorragendem Timing inszeniert.

Dabei bettet Denys Arcand seine eigentliche Botschaft, die Kritik an unserer vom Geld geprägten Gesellschaft, geschickt in diese im Gewand einer unterhaltsamen Heist-Komödie daherkommende Geschichte ein. Er lässt seine Protagonisten die gesamte Klaviatur des Systems bespielen, um eben dieses System zu schlagen, dabei schreckt er auch nicht vor ein paar überraschend harten Szenen zurück, die letztlich nur verdeutlichen, mit wem man es zu tun bekommt, wenn man sich mit denen anlegt, die die Welt beherrschen. Der Regisseur, von dem in den 1980ger Jahren bereits ein Film mit ähnlichem Titel in die Kinos kam (Le Déclin de l’Empire Américain), erklärt dazu selbst: "Wir sind alle Untertanen des amerikanischen Imperiums. Der moralische Verfall des Imperiums hat begonnen uns anzustecken. Die Omnipotenz des Geldes ist nur ein Symptom dieser Krankheit. Werden wir Antibiotika finden, die stark genug sind, die Seuche zu bekämpfen?" Werden wir? Eine Antwort auf diese Frage gibt auch dieser Film nicht, aber wenn Gesellschaftskritik so unterhaltsam daherkommt, setzt man sich gerne damit auseinander.



Regie: Denys Arcand 
Drehbuch: Denise Robert
Kamera: Van Royko
Schnitt: Arthur Tarnowski
Musik: Mathieu Lussier, Louis Dufort

Darsteller:
Alexandre Landry, Maripier Morin, Rémy Girard, Louis Morissette, Maxim Roy, Pierre Curzi, Vincent Leclerc, Patrick Èmmanuel Abellard, Florence Longpré
 

MFA+FilmDistribution
Kanada 2018
129 min.
Deutscher Kinostart: 01. August 2019


Mittwoch, 24. April 2019

Film-Rezensionen: Ein Letzter Job (King of Thieves)


Eine Rentnergang geht noch einmal auf Raubzug und zeichnet verantwortlich für den größten Coup der britischen Geschichte: den Hatton-Garden-Raub von 2015, bei dem den Tätern Juwelen, Bargeld und Gold im Wert von 200 Millionen Pfund in die Hände fallen. Brian Reader (Michael Caine) rekrutiert seine alten Freunde, allesamt gestandene Gauner mit jahrzehntelanger Erfahrung im Gewerbe, um noch einmal so richtig altmodisch eine Bank auszurauben. Sie sind erfolgreich, aber wie lange werden sie sich auch ihrer Beute erfreuen können und welche Rolle spielt dabei der junge Basil, den sie zur Unterstützung dabei haben?

Nach „The Mule“ mit Clint Eastwood und „Ein Gauner & Gentleman“ mit Robert Redford ist dies in kurzer Zeit der dritte Film, der in die Jahre gekommene alte Männer auf ihren kriminellen Streifzügen begleitet und alle drei Filme berufen sich darauf, dass diese Geschichten tatsächlich passiert sind. Dieses Mal ist es die britische Legende Michael Caine, der sich die Ehre gibt, umringt von einer Riege weiterer honoriger britischer Darsteller. Trotz dieser Voraussetzungen zündet der Film, der als schwarz-humorige Kriminalkomödie beworben wird, leider nicht so richtig. Die kauzig-knarzigen alten Herren entwickeln sich mehr und mehr zu einer zickigen, von Alterswehwehchen geplagten Truppe, in der man sich gegenseitig nicht traut, die Witze hierüber laufen sich jedoch schnell tot. So richtig sympathisch sind sie alle nicht, weswegen der Zuschauer auch mit keinem von ihnen wirklich mitfiebert, sondern relativ gelassen dabei zusieht, ob sie am Ende mit ihrer Beute davonkommen. Dabei bildet die unterschiedliche Arbeitsweise der alten Profis auf der einen und die unaufgeregte aber effizienten Recherche der Polizei auf der anderen Seite, hier der minutiös und altmodisch durchgeplante Raubzug des Rentnerteams, dort die moderne Polizei, die sich mit Computern und Überwachungskameras ohne viele Worte an die Aufklärung macht, zwar einen netten Kontrast, insgesamt ist dies aber leider ein bisschen zu wenig, um wirklichen Spaß aufkommen zu lassen. So plätschert der Film ein wenig lau dahin und daran kann auch die hochkarätige Besetzung mit dem Zugpferd Michael Caine nichts ändern.


Regie: James Marsh
Drehbuch: Joe Penhall, b/a auf Artikeln von
Mark Seal und Duncan Campbell
Kamera: Danny Cohen
Schnitt: Jinx Godfrey, Nick Moore
Musik: Benjamin Wallfisch

Darsteller:
Michael Caine, Jim Broadbent, Tom Courtenay, Michael Gambon, Ray Winstone, Charlie Cox

Studiocanal
108 min.
Deutscher Kinostart: 25. April 2019


Dienstag, 19. Juni 2018

Film-Rezensionen: Ocean's 8

Debbie Ocean (Sandra Bullock) kommt aus einer Familie, die kreative Jobs liebt. Ihr verstorbener Bruder Danny Ocean hatte wiederholt eine Gruppe von Spezialisten um sich geschart, um spannende und originelle Raubzüge zu organisieren, wie man in den Filmen Ocean’s Eleven, 12 und 13 sehen konnte.

Kaum aus dem Gefängnis entlassen, wohin sie ihr ehemaliger Freund Claude Becker (Richard Armitage) gebracht hat, macht sich nun Debbie daran, die Familientradition fortzusetzen. Das Besondere diesmal: die von ihr zusammengestellte Crew besteht ausschließlich aus Frauen, und die machen ihre Sache richtig gut. Der Film knüpft an die lange Tradition von minutiös geplanten Raubzügen – Heists, wie sie im Englischen genannt werden – an. Debbie und ihre Gang haben es auf das millionenschwere Diamantenkollier Toussaint abgesehen, das normalerweise fest verschlossen hinter schweren Tresortüren aufbewahrt wird. Ort des Beutezuges ist die jährliche exklusive und exquisite Met-Gala, die jedes Mal unter einem bestimmten Motto steht und eine illustre Schar an Gästen aus Gesellschaft, Film- und Showbusiness anzieht. Der Plan sieht vor, die Schauspielerin Daphne Kluger (Anne Hathaway) dazu zu bringen, das Toussaint-Kollier zu tragen, um es ihr dann in einer raffinierten Aktion vom Hals zu lösen und gegen ein Imitat auszutauschen. Die einzelnen Schritte sind genauestens ausgearbeitet, jede der Frauen ist eine Spezialistin auf ihrem Gebiet, die weiß, was zu tun ist, da kann eigentlich nichts schief gehen...

Ob es am Ende gelingt, das Kollier zu erbeuten, soll hier nicht verraten werden, die Geschichte ist spannend und witzig erzählt, es gibt nette Anspielungen und unerwartete Wendungen, bei denen auch Debbies Ex-Freund Claude eine Rolle spielt, mit dem sie schließlich noch eine Rechnung offen hat. Insgesamt ist mit Ocean’s 8 kein neuer Aufguss einer bekannten Geschichte entstanden, sondern eine unterhaltsame und durchaus originelle Krimikomödie, und die Tatsache, dass hier allesamt Frauen in einem Business tätig sind, dass sonst nur Männern vorbehalten ist, sollte eigentlich keiner Erwähnung bedürfen, im umgekehrten Fall wäre es das ja auch nicht.

Sandra Bullock trägt den Film souverän, ihre kurzen gekonnten Dialoge auf Deutsch werden aber wohl leider der synchronisierten Fassung zum Opfer fallen. Anne Hathaway darf eine herrlich naive bauernschlaue Zicke geben und es ist ein Vergnügen, auch den übrigen Damen bei der Arbeit zuzuschauen. Den Bechdel-Test hat der Film bei gleich acht Frauen, die nicht nur miteinander sprechen, sondern auch perfekt zusammen agieren, mit Bravour bestanden, vor allem, weil sie sich tatsächlich durchgehend über etwas anderes als Männer unterhalten – quod erat demonstrandum!


Regie: Gary Ross
Drehbuch: Gary Ross, Olivia Milch, b/a story von Gary Ross, b/a Charakteren von George Clayton Johnson & Jack Golden Russell
Kamera: Eigil Bryld
Musik: Daniel Pemberton

Darsteller:
Debbie Ocean – Sandra Bullock
Lou – Cate Blanchett
Daphne Kluger – Anne Hathaway
Amita – Mindy Kaling
Nine Ball – Rihanna
Tammy – Sarah Paulson
Constance – Awkwafina
Rose Weil – Helena Bonham Carter
Midori Francis, Elliott Gould, Richard Armitage, Charlotte Kirk, Dakota Fanning

USA 2018, 110 min.
Kinostart: 21. Juni 2018