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Freitag, 7. März 2025

Ausstellung im Kölner Odysseum: Universe of Super Heroes

 

Wann: Vom 07. März bis 22. Juni 2025

Wo: Im  ODYSSEUM in Köln


Eröffnet von Andreas Waschk, dem langjährigen CEO der Explorado Group GmbH im Beisein der Kuratoren Ben Saunders und Patrick A. Reed sowie einer Gruppe von Superhelden am gestrigen Tag.

 


Gezeigt werden mehr als 200 seltene und originale Ausstellungsobjekte von den Ursprüngen des Marvel Universums im New York der 1940ger Jahre bis in die Gegenwart.

Highlights dürften dabei die Originalkostüme von Iron Man, Loki und Captain America sein, sowie eine Reihe von authentischen Filmrequisiten wie Thors Hammer oder der Infinity-Handschuh sein, sowie historische Schätze wie eine Ausgabe des 1939 veröffentlichen Marvel Comics #1.

 


 



Etwas mehr interaktive Action fehlt ein bisschen und wegen bestimmter Umstände auch die Präsenz der X-Men, die zwar zum Marvel-Universum gehören, über lange Jahre ein eigenes filmisches Dasein pflegten. Ansonsten ist es ein Augen- und Ohrenschmaus, den man sich als Comic- und speziell Marvel-Fan nicht entgehen lassen sollte.

Die Schau ist zu sehen vom 07. März bis 22. Juni 2025 im Odysseum, Corintostraße 1, 51103 Köln, das hiernach leider seine Ausstellungspforten schließt, da es einer neuen Bestimmung zugeführt wird.

 

Tickest unter www.ticketmaster.de und www.eventim.de

 Eintrittspreise ab 13,oo € (Kinder) und 19,00 € (Erwachsene ab 16)

Ermäßigungen: Familien- und Gruppenkarten, SeniorInnen, Studierende

Öffnungszeiten:

Dienstag - Donnerstag von 11 bis 19 Uhr

Freitag - Samstag von 10 bis 20 Uhr

Sonntag 10 bis 19 Uhr

Letzter Einlass 90 Minuten vor Schießung 

 










 

 


Donnerstag, 11. Juli 2024

Ausstellung im Kölner ODYSSEUM

 

Zur Abwechselung mal keine Film- sondern eine Ausstellungsempfehlung:
 
 


Am 13. Juli 2024 wird im ODYSSEUM in Köln einmal mehr eine spektakuläre Ausstellung eröffnet, die bis zum 08. Januar 2025 zu sehen sein wird:

 

 RAMSES & das Gold der Pharaonen

 


 

Wer bisher keine Gelegenheit hatte, sich ägyptische Relikte in ihrem Ursprungsland anzuschauen, kann eine Auswahl davon nun in Köln erleben, alles als Leihgaben des ägyptischen Obersten Rates für Altertümer. 

 

 

Es gibt 180 Originalartefakte aus den Pyramiden und Museen Ägyptens zu bewundern, die das Land teilweise zum ersten Mal verlassen, darunter der Zedernholzsarg von Pharao Ramses II, auch bekannt als Ramses der Große, sowie prächtiger Schmuck, wie die Halskette Psusennes, die goldenen Masken von Amenemope und die Mumien verschiedener Tiere, darunter ein
Löwenjunges.

 
 
 
                

 

Die Herrschaft Ramses des Großen fiel in die Zeit es Neuen Reiches von 1539 bis 1075 v.Chr, als sich die ägyptische Zivilisation auf ihrem Höhepunkt befand. Er regierte Ägypten fast 67 Jahre lang und verkörperte dabei die Macht und den Reichtum des alten Ägyptens wie kein anderer.

 

Sein geschnitzter Zedernsarg, eine der Attraktionen der Ausstellung, wurde 1881 in der Königs-Cachette von Deir el-Bahari entdeckt, einer ägyptischen Ausgrabungsstätte am Westufer des Nils, gegenüber der Stadt Luxor und östlich des Tals der König.

 

 

Besonders empfehlenswert neben der Ausstellung der einzigartigen Artefakte ist eine eindrucksvolle Virtual-Reality-Tour, bei der man zwei Monumente hautnah erleben kann: das Grab der königlichen Gemahlin Nefetari und die Tempel von Abu Simbel.

 

 


Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr, Samstag, Sonntag, in den Ferien, an Feier- und Brückentagen in NRW 10:00 bis 20:00 Uhr, wobei der letzte Einlass jeweils 60 Minuten vor Schließung erfolgt.

Die Ticketpreise beginnen bei 16 € (Kinder) bw. 22 € (Erwachsene), es gibt Familien und Gruppenkarten sowie ermäßigte Preise für bestimmte Besuchergruppen, weitere Informationen hier:

 

www.ramsesausstellung.de

www.odysseum.de

ODYSSEUM in Köln, Corintostraße 1, 51103 Köln

 

P.S. Und als besonderes Schmuckstück sei noch ein spektakuläres Artefakt erwähnt, das es am Ende sogar zu erwerben gibt: Die pharaonische Bade-Ente, wahrlich eine Sensation, vor der man in Ehrfurcht versinken möchte!


 


Dienstag, 28. Januar 2020

Film-Rezensionen: Die Heinzels – Rückkehr der Heinzelmännchen


 „Wie war zu Köln es doch vordem
mit Heinzelmännchen so bequem!“


So beginnt August Kopisch seine gereimte Geschichte über die kleinen Helferlein, die den Kölnern einst das Leben so viel einfache gemacht haben, bis die Frau des Schneiders dies durch ihre Neugier verdarb. Seither muss man in Köln wieder alles selbst erledigen, was, wie leidlich bekannt, nicht immer von Erfolg gekrönt ist… Diese ihre Geschichte bekommen auch die heutigen Heinzelmännchen erzählt – denn ja, es gibt sie noch, tief unter der Stadt! – und bringt das Heinzelmädchen Helvi auf die Idee, sich bei einem Menschen zu verdingen, um ein Handwerk zu erlernen, mit dem sie in ihrer Gemeinschaft glänzen kann. Sie sucht sich den grantelnden Konditor Theo aus, der gerade in ziemlich fiesen finanziellen Schwierigkeiten steckt und kurz davor steht, seine Konditorei an seinen geldgierigen Bruder zu verlieren. Helvi und ihre nicht ganz freiwilligen Begleiter aus der Heinzelwelt, Kipp und Butz, besinnen sich auf ihre ureigene Aufgabe, den Menschen zu helfen und machen sich ans Werk, um eine Win-win-Situation zu schaffen… Wir heinzeln das!

Der Animationsfilm mit viel Lokalkolorit richtet sich in erster Linie an ein sehr junges Publikum. Die Heinzel sind niedlich anzusehen und das Heinzelmädchen Helvi – großartig gesprochen von Jella Haase – ist vorwitzig ohne allzu aufdringlich zu sein. Die Botschaft kommt kindgerecht rüber: das Ergebnis einer mit Liebe verrichteten Arbeit ist besser, als seelenlos produzierte Produkte, und im Fall der hergestellten Kuchen und Törtchen besonders schmackhaft. Obwohl die Heinzeltruppe demonstriert, dass auch sie sich der Fließbandproduktion nicht ganz verschließen kann, um den Bedarf aller Kunden decken zu können, steckt ausreichend Liebe und Kreativität dahinter, um die Fabrikprodukte geschmacklich um Längen zu schlagen. Ob das junge Publikum in der Lage ist, diesen Gedanken auf das tägliche Leben zu übertragen, sei dahingestellt, die weitere Botschaft ist genauso wertvoll: Miteinander ist besser als allein, und einander helfen besser, als sich zu bekämpfen.

Wertvoll ist außerdem, dass der Film sich nicht scheut, die Geschichte, trotz einer möglichen internationalen Vermarktung, dort spielen zu lassen, wo sie hingehört, und die bei vielen fast vergessene Sage der Kölner Heinzelmännchen in neuem Gewand aus dem verstaubten Keller der Vergessenheit hervorholt. Trotz einer eher schlichten und insgesamt zu brav geratenen Story und den im Vergleich zu großen, ausgereiften Hollywoodproduktionen technischen Unausgereiftheiten, ist ein netter, familientauglicher Film entstanden, der dem Zielpublikum Spaß bringen soll – ganz im Sinne der oben beschriebenen Botschaft.


Regie: Ute von Münchow-Pohl
Drehbuch: Jan Strathmann
Art Direction: Heiko Hentschel
Schnitt: Erik Stappenbeck, Ute von Münchow-Pohl
Musik: Alex Komlew

Mit den Stimmen von:
Jella Haase (Helvi), Louis Hofmann (Kipp), Leon Seidel (Butz), Detlef Bierstedt (Theo), Elke Heidenreich (Vendla), Rolf Berg (Bruno), Bill Mockridge (Brimur), Marie-Luise Marjan (Rosa), Ranja Bonlana (Harriet)

Akkord Film Produktion/ TOBIS Film
FSK 0
76 min.
Deutscher Kinostart: 30. Januar 2020