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Donnerstag, 21. Dezember 2023

Sneak Preview: All Of Us Strangers

Was wäre, wenn man noch einmal die Gelegenheit hätte, mit lieben Verstorbenen zu sprechen, was würde man ihnen sagen, was würde man von ihnen erfahren wollen?

Ein Film, der genau dieser Frage nachgeht, packend, eindringlich, der auch nach Verlassen des Kinos noch lange nachwirkt. In allen Belangen der beste Film, den ich dieses Jahr gesehen habe, mit einem herausragenden Andrew Scott, aber auch insgesamt einem großartigen Cast!

Für 2024 unbedingt vormerken und rechtzeitig vorher erzähle ich mehr davon!

 

Regie: Andrew Haigh

Besetzung: Andrew Scott, Paul Mescal, Claire Foy, Jamie Bell

Deutscher Kinostart: 08. Februar 2024

 


Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=O97iSjvqBlY

https://www.youtube.com/watch?v=Bk27CxEgMh4

Sneak Preview: The Persian Version

Mädchen iranisch-amerikanischer Abstammung versucht den Spagat zwischen beiden Kulturen und ihre Familiengeschichte führt zurück in eine Vergangenheit, in der es Frauen im Iran besonders schwer hatten – wobei der aktuelle Kampf der Frauen dort noch nicht zu Ende ist. Trotz des ernsten Themas ein lockerer, originell inszenierter, unterhaltsamer Familienfilm, zum Kinostart mehr davon.

 

Regie: Maryam Keshavarz

Besetzung: Layla Mohammadi, Niousha Noor

Deutscher Kinostart: 08. Februar 2024

 


Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=PDrlpcv4vXE

 

Sneak Preview: The Holdovers

Ausgerechnet dem meistgehassten Lehrer eines Internats fällt die Aufgabe zu, die über die Weihnachtsferien in der Schule verbleibenden Schüler zu betreuen – für beide Seiten eine Herausforderung. Kammerspiel mit Dramatik und Witz und einem großartigen Paul Giamatti, zum Kinostart mehr davon.

 

Regie: Alexander Payne

Besetzung: Paul Giamatti, Dominic Sessa, Da’Vine Joy Randolph, Carrie Preston

Deutscher Kinostart: 25. Januar 2024

 

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=bAXd27wVpIc

 https://www.youtube.com/watch?v=JAr1jbAyo7Q

 

Sneak Preview: Poor Things

Verrückt, originell, witzig und schräg mit einer herausragenden Emma Stone, als Wesen, das sich geistig im Eiltempo vom Kleinkind zu einer eigensinnigen und selbstbestimmen jungen Frau entwickelt. Mehr dazu zum Kinostart…

Regie: Giorgos Lanthimos

Besetzung: Emma Stone, Mark Ruffalo, Willem Dafoe, Hanna Schygulle

Deutscher Kinostart: 18. Januar 2024

 


Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=-EfYJWRw2FM

Heimkino: Past Lives – In einem anderen Leben (Past Lives)

Als Kind wandert Nora (Greta Lee) mit ihrer Familie von Korea nach Kanada aus und sie muss ihren Jugendfreund Hae-Sung (Teo Yoo) zurücklassen. Zwölf Jahre später, als sie schon als Theaterautorin in New York lebt, tritt Hae-Sung mit ihr über das Internet in Kontakt, aber es dauert noch einmal weitere zwölf Jahre, bis sich die beiden wiedersehen, und da ist Nora mit dem Autorenkollegen Arthur (John Magaro) verheiratet…

In-Yun – das beschreibt im Koreanischen die Verbindung zweier Menschen, die sich über mehrere Leben aufbaut, bis die beiden irgendwann in einem Leben zusammenfinden, das Problem ist, dass man nicht sicher sein kann, ob man sich bereits in der endgültigen, oder immer noch in einer „Vorbereitungsphase“ befindet. So geht es Nora und Hae-Sung, die zunächst schicksalhaft getrennt werden und sich erst 24 Jahre später wieder treffen. Beide spüren eine innige Verbundenheit, können sich aber nicht sicher sein, ob es für dieses Leben nicht bereits zu spät ist, da sich ihre Wege nicht wirklich vereinen.

Aus diesem Dilemma ist ein berührender, trauriger, aber auch wunderschöner Film entstanden, in dem nicht unbedingt so viel über die tiefen Geheimnisse des Lebens geredet wird, sondern auch über viel Alltägliches. Dennoch wird das Wesentliche gesagt, und in jedem Bild werden die darunter liegenden Emotionen transportiert, die in die Tiefen einer allumfassenden Verbundenheit führen, die vielleicht tatsächlich in diesem Leben nicht mehr vollendet wird, aber dann sicher im nächsten, irgendwie eine bei aller Tragik doch tröstliche Botschaft für Liebende...

Wer den Film dieses Jahr im Kino verpasst hat und wer gefühlvolle Geschichten mit hervorragenden Darstellern mag, sollte das Versäumte unbedingt im Heimkino nachholen.

 

 

Regie: Celine Song

Drehbuch: Celine Song

Kamera: Shabier Kirchner

Schnitt:Keith Fraase

Musik: Christopher Bear, Daniel Rossen

 

Besetzung:

Greta Lee, Teo Yoo, John Magaro

 

A24/Killer Films/ ArtHaus/ StudioCanal

2023

102 min.

FSK 0

Seit 16. November 2023 auf DVD/ Blu-ray

Sprache: Deutsch/ Koreanisch; Englisch/ Koreanisch

Untertitel: Deutsch

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=mLXCXQ9dVwY (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=kA244xewjcI (Englisch)

 

 

Mittwoch, 6. Dezember 2023

In Köln: Visions of Magic - Eine außergewöhnliche Harry-Potter-Schau feiert ihre Weltpremiere

 Für alle Harry-Potter-Fans öffnet das Odysseum – Corintostraße 1, 51103 Köln – vom 08. Dezember 2023 bis 02. Juni 2024 seine Türen und bietet seinen Besuchern und Besucherinnen ein interaktives Kunsterlebnis. 

Bei einem Rundgang werden Bereiche des Harry-Potter-Universums wie der Raum der Wünsche, Newts Menagerie oder das Zaubereiministerium durch eine Mischung aus Videoinhalten, Architektur und Klanglandschaften erlebbar gemacht und mit einem speziellen Zauberstab ausgestattet, können die großen und kleinen Besucher (die Ausstellung wird empfohlen für Kinder ab 12 Jahren) immer wieder einzelne magische Elemente aktivieren. 


 

Wessen Interesse nun geweckt wurde, der muss sich leider noch bis Januar 2024 gedulden, denn die Schau ist bereits jetzt für den gesamten Dezember ausverkauft. Die Ticketpreise variieren, sie beginnen bei 20,90 €, es gibt Familien- und Gruppentickets sowie Sonderpreise für SeniorInnen, SchülerInnen und Studierende. 

Näheres hier: www.HarryPotterVisionsOfMagic.de

Mein Fazit: Eine aufwändig gestaltete Schau mit dem Anspruch einer Kunstausstellung, hier liegt vielleicht auch der Ansatz für Kritik, denn die interaktiven Elemente sind nicht so eingängig und erfüllen nicht ganz die Erwartungen. Nicht alles lässt sich animieren, vieles läuft letztlich einer eigenen Choreographie folgend ab, was jedoch durchaus schön anzuschauen ist. Der Rundgang ist auch nicht so lang, wie erwartet und endet in dem obligatorischen Fan-Shop, der reichlich ausgestattet, aber auch mit den zu erwartenden Preisen die Fans schnell wieder in die Realität holt…

... und dann kommt's auch auf das leicht überteuerte Butterbier auch nicht mehr an...