Blog-Archiv

Posts mit dem Label Megan Fox werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Megan Fox werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 20. September 2023

Im Kino: The Expendables 4

Die Söldnertruppe um Barney Ross (Sylvester Stallone) und Lee Christmas (Jason Statham) verkackt einen Auftrag in Libyen, bei dem sich Barney verabschiedet, danach wird Christmas aussortiert. Der Rest der Truppe wird mit ein paar neuen Mitgliedern aufgefüllt, auch zwei Frauen sind im wahrsten Sinne des Wortes mit an Bord, denn eine scharf geschaltete Atombombe an Bord eines riesigen alten Schiffs muss unschädlich gemachte werden, bevor der dritte Weltkrieg ausbricht. Ob es gelingt?

Der Versuch, die in die Jahre gekommene Truppe neu aufzustellen, ist, so möchte man sagen, kläglich gescheitert. Lediglich ein paar Gesichter auszutauschen reicht nicht, wenn die Handlung teilweise so hanebüchen und vorhersehbar ist, dass es weh tut. Der Film kommt wie ein Ballerspiel daher, bei dem es eben nicht um die innere Logik, sondern ausschließlich ums Ballern und in die Luft sprengen geht. Die beiden neuen Kämpferinnen dürfen ein bisschen mitmischen, wobei ein perfektes Make-up dabei das Wichtigste zu sein scheint, aber sie und auch die übrigen neuen Figuren werden das Franchise nicht retten können, ebenso wenig wie ein paar eingestreute Martial-Arts-Kämpfe. Leider fehlt es darüber hinaus auch an den bei dieser Art von Filmen oft eingesetzten lakonisch-witzigen Dialogen, zumindest hier hätte man von der Riege der eingesetzten Drehbuchautoren etwas mehr erwartet,

Alles in allem ein Kawumm-Film, der allen gefallen könnte, die auf sinnfreies Ballern stehen und aus nostalgischen Gründen den in die Jahre gekommenen Recken Stallone, Statham & Co. noch einmal bei der routiniert abgespulten Arbeit zusehen möchten, für alle anderen ist er keine Offenbarung, und damit, wie der Titel bereits insinuiert, entbehrlich.

 

 

Regie: Scott Waugh

Drehbuch: Kurt Wimmer, Tad Daggerhart, Max Adams, b/a der Story von Spenser Cohen, Kurt Wimmer, Tad Daggerhart und den Charakteren von Dave Callaham

Kamera: Tim Maurice-Jones

Schnitt: Michael J. Duthie

Musik: Guillaume Roussel

 

Besetzung:

Jason Statham, Sylvester Stallone, Curtis „50 Cent“ Jackson, Megan Fox, Andy Garcia, Dolph Lundgren, Tony Jaa, Iko Uwais, Levy Tran

 

Lionsagate Movies/ Leonine Stuidos

2023

103 min.

FSK 18

Deutscher Kinostart: 21. September 2023

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=8eWpKk08No0 (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=DhlaBO-SwVE (Englisch)

Dienstag, 2. März 2021

Heimkino: Rogue Hunter (Rogue)

Söldnerin Samantha „Sam“ O’Hara (Megan Fox) soll im südafrikanischen Busch mit ihrem Team die Tochter eines Gouverneurs aus den Händen von Entführern befreien. Der Job scheint routinemäßig zu verlaufen, aber dann bekommt es Sams Truppe nicht nur mit den Terroristen unter Führung des ruchlosen Zalaam (Adam Deacon), sondern auf einer verlassenen Löwenfarm auch mit einer wilden Löwin zu tun, die dort bereits unter den Wilderern gewütet hat und bald werden Sam und ihre Männer selbst zu Gejagten.

Der Film bietet erwartbar pralle Action, es wird gekämpft, geschossen, verfolgt und gebombt, unter Beteiligung jeder Menge wilder Kerle. Das Gegengewicht hierzu sollen offensichtlich die kriegerische Amazone bilden, die in Gestalt von Megan Fox jedoch leicht überfordert wirkt, sowie eine mörderische Großkatze, bei der die CGI-Technik bedauerlicherweise so grottenschlecht geraten ist, dass sie bei ihrem blutigen Geschäft – auch wenn viele der Szenen gnädigerweise im Dunkeln spielen – unfreiwillig zu einer Karikatur verkommt, was schade ist, da sie ansonsten zu der mit reichlich Klischees beladenen Handlung und den ebensolchen Dialogen ein wenig Originalität hätte beisteuern können. Bei den menschlichen Darsteller überzeugt am ehesten Philip Winchester als bewährter Haudegen Joey Kasinski, aber er darf leider auch nur die üblichen Floskeln beisteuern, die für einen solchen Film typisch sind. Alles unterliegt einer eher schlichten Dramaturgie, wo in jedem Moment immer genau das passiert, was man erwartet.

Die im Film vorgetragene Kritik an dem, was der Mensch der Natur antut, indem er beispielsweise auf Löwenfarmen, wie der im Film gezeigten, Löwen züchtet, um deren Knochen zu medizinischen Zwecken nach Asien zu liefern, wo die Tiger allmählich knapp werden, sowie die Praktiken, in Gefangenschaft aufgewachsene Löwen zahlungskräftigen Kunden zum Abschuss feilzubieten, ist sicher berechtigt, hat aber leider nicht mehr als eine Alibifunktion und kann dem Film insgesamt nicht mehr Tiefe geben.

Als Bonusmaterial stehen Interviews mit einzelnen Schauspielern sowie je eine Tonspur mit Kommentaren der Regisseurin M.J. Bassett alleine und eine weitere mit Kommentaren von M.J. Bassett, der Co-Autorin Isabel Bassett, die auch eine Nebenrolle übernommen hat, sowie dem Darsteller Philip Winchester zur Verfügung, was teilweise durchaus unterhaltsam daherkommt.


 





 

 

 

 

 

 

Regie: M.J. Bassett

Drehbuch: Isabel Bassett , M.J. Bassett

Kamera: Brendan Barnes

Schnitt: Andrew MacRichie, David Wigram

Musik: Jack Halama, Scott Shields

 

Darsteller:

Megan Fox, Philip Winchester, Greg Kriek, Brandon Auret, Sisanda Henna, Jessica Sutton, Kenneth Fok, Isabel Bassett, Adam Deacon, Tamer Burjaq

 

South Africa/ GB 2020

SquareOne Entertainment/ Leonine

FSK 18

VÖ DVD, Blu-ray und digital: 05. März 2021

 

 Details DVD:

Laufzeit: ca. 105 min.

Bildformat: 2,40:1 Widescreen

Audio: DTS –HD MA 5.1

Sprache: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

Bonus: Interviews mit den Darstellern, Audiokommentar mit Regisseurin M.J. Bassett, Co-Drehbuchautorin/ Darstellerin Isabel Bassett und Darsteller Philip Winchester; Audiokommentar mit Regisseurin M.J. Bassett

EAN: 4061229156004

 

Details Blu-ray:

Laufzeit: ca. 106 min.

Bildformat: HD 1080 p, 2,40:1 Widescreen

Audio: DTS –HD MA 5.1

Sprache: Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

Bonus: Interviews mit den Darstellern, Audiokommentar mit Regisseurin M.J. Bassett, Co-Drehbuchautorin/ Darstellerin Isabel Bassett und Darsteller Philip Winchester; Audiokommentar mit Regisseurin M.J. Bassett

EAN: 4061229156011

 

https://youtu.be/RaRMO_DGdag

Mittwoch, 24. Juni 2020

Heimkino: Bataillon der Verdammten – Schlacht um Jangsari (Jangsa-ri 9.15)

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das seit 1910 von Japan annektierte Korea zunächst in zwei Besatzungszonen aufgeteilt, Demarkationslinie war der 38. Breitengrad. Ziel der UNO war die Etablierung eines wiedervereinigten, unabhängigen Staates, jedoch entwickelte sich, nachdem der Norden von den Sowjets und der Süden von den USA unterstützt wurde, ab dem 25. Juni 1950 ein Stellvertreterkrieg zwischen den politischen Systemen. Zunächst konnte die kommunistische Armee Nordkoreas weite Teile des Landes unter Kontrolle bringen, aber mit der Operation „Chromite“, der Landung bei Incheon und der darauffolgenden Rückeroberung von Seoul, gelang es den US-Truppen, eine Wende einzuleiten, die schließlich mit einem Waffenstillstand im Juli 1953 zu der heute noch bestehenden Aufteilung des Landes in Nord- und Südkorea führte. Maßgeblich zum Incheon-Erfolg beigetragen hatte eine als Ablenkung gedachte Truppenlandung auf der Halbinsel Jangsari, bei der im September 1950 772 junge Studentensoldaten eingesetzt wurden, die gerade einmal eine zweiwöchige Ausbildung erhalten hatten. Völlig unerfahren schlugen die durchschnittlich 17-jährigen Jungen eine Schlacht, die sie nicht gewinnen konnten, die aber den Weg für „Chromite“ ebnete.

Da es sich um eine Geheimoperation handelte, kennt bis heute kaum jemand in Korea, und erst recht nicht im Rest der Welt, die Geschichte dieser „vergessenen“ jungen Soldaten, und der Film hat sich zum Ziel gesetzt, das zu ändern und dieses unbekannte Kapitel des Koreakrieges zu erzählen. Dabei ist ein Kriegsfilm im klassischen Sinn entstanden, der in teils drastischen Schlachtszenen ein realistisches Bild zeichnet. Immer ein Balanceakt zwischen legitimer Heldenehrung und glorifizierender Heldenverehrung gelingt es, vor allem dank der beeindruckenden jugendlichen Darsteller, das gelegentlich aufkommende Pathos in Grenzen zu halten. Nur eine Nebenrolle spielen die amerikanischen Verbündeten, die unter General Stevens zur Rettung der letzten Verbliebenen Jungen Jangsari erreichen, sowie die amerikanische Kriegsreporterin Higgins, die sich im Hintergrund für die jugendlichen Soldaten einsetzt.

Freunde des Genres bekommen eine gut gemachtes Spektakel mit allem, was einen Kriegsfilm auszeichnet, Schlacht- und Kampfszenen mit Blut, Schweiß und Tränen, Kameradschaft und Opferbereitschaft. Aber auch Kriegsgegner werden sich wieder einmal bestätigt sehen, dass aller Einsatz und alles Sterben sinnlos bleiben, wenn am Ende jeder all das verloren hat, was einmal einen Wert hatte. Besonders perfide wird es, das macht der Film auch in einer berührenden Sequenz deutlich, wenn sich in einem Krieg wie diesem Angehörige desselben Volkes gegenüber stehen und sich Mitglieder derselben Familie gegenseitig abschlachten, Marionetten in einem grausamen Spiel zur Durchsetzung unterschiedlicher Ideologien. When will they ever learn… 


Regie: Kyung-taek Kwak
Drehbuch: Brian Chung, Cory Gustke, Man-Hee Lee
Schnitt: Changju Kim, Wo-Hyon Kim
Musik: Komeil S. Hosseini

Darsteller:
Kim Myung-Min, Choi Min-Ho, George Eads, Megan Fox, Kim Suong-Cheol, Kim In-Kwon, Kwak Si-Yang 

Pandastorm
FSK 16
VÖ DVD, Blu-ray und digital: 26. Juni 2020




Details DVD:
Laufzeit: ca. 100 min.
Bildformat: 2,39:1 Widescreen
Audio: DD 5.1
Sprache: Deutsch, Koreanisch
Untertitel: Deutsch
Bonus: Making Of, Charakter-Trailer, Original-Trailer
EAN: 4260428052715
 

Details Blu-ray:
Laufzeit: ca. 104 min.
Bildformat: 2,39:1 Widescreen
Audio: DTS-HD Master Audio 5.1
Sprache: Deutsch, Koreanisch
Untertitel: Deutsch
Bonus: Making Of, Charakter-Trailer, Original-Trailer
EAN: 4260428052722

Deutscher Trailer: 
 https://youtu.be/uaNpK9Epppo