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Dienstag, 28. Mai 2019

Film-Rezensionen: Rocketman


Reggie Dwight wächst im England der 50ger Jahre in einem farblosen und eher tristen Umfeld auf. Weder vom Vater noch von seiner Mutter erfährt er viel Zuneigung, aber als sein außergewöhnliches musikalisches Talent erkannt wird, fördert man ihn. Reggie zögert nicht, ergreift die Chance, die sich ihm bietet und damit beginnt die jahrzehntelange Erfolgsgeschichte des Elton John, wie er sich schon bald nennen wird.

So zumindest suggeriert es der Film "Rocketman", den eben dieser Elton John als Mitproduzent auf die Leinwand bringt. Er lässt seine frühen Jahre filmisch aufarbeiten, seinen steilen Aufstieg vom streng gescheitelten Knaben in kurzen Hosen zum schrillen Popstar in albernen Glitzerkostümen mit exzentrischer Brillenkollektion nachzeichnen, und der Regisseur Dexter Fletcher, der nach der Demission von Bryan Singer bereits bei dem Film „Bohemian Rhapsody“ an Bord war, wählt hierfür die einzig mögliche Form, nämlich die des Musicals, bei dem die Hits des Popstars in die Handlung eingebunden und an passender Stelle von den Akteuren geschmettert werden. Dargestellt wird John von dem jungen Taron Egerton, der bereits in dem Film "Eddie the Eagle“ Erfahrungen gesammelt hat, wie es ist, noch lebende Legenden auf die Leinwand zu bringen, und auch diesmal macht er seine Sache gut, auch wenn er nicht vollständig hinter seiner Filmfigur verschwindet.

Dexter Fletcher hat sich für sein Biopic auf den Aufstieg seines Protagonisten bis zu dessen vorläufigem Höhepunkt und Quasiabsturz vor 28 Jahren konzentriert. Wir erleben wieder einmal, wie jemand mit immensem Talent weit nach oben gespült wird, dem Druck dort jedoch, ganz gemäß dem guten alten Klischee, nur mit Sex, Alkohol, jeder Menge Drogen und ein paar kleineren Macken, wie einer ausgeprägten Kaufsucht, Stand halten kann. Fletcher erschafft in seinem unterhaltsamen Film eine quietschbunte Welt, mit viel Gesang und teilweise surreal verfremdeten Szenen, die für das Leben am Limit stehen, dabei bekommt auch Elton Johns langjähriger Partner, der Texter Bernie Taupin, dessen Gedichte John in vielen seiner Songs umgesetzt hat, seinen Platz. 

Der Film spart trotz aller Buntheit die dunklen Seiten nicht aus, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass aus dem kleinen Reggie einer der erfolgreichsten Künstler der letzten vierzig Jahre werden konnte. Dabei scheint die schwerste Bürde Johns Homosexualität zu sein, die ihn nach Einschätzung seiner Mutter zu einem einsamen Leben ohne Liebe verdammt, und bis zum Ende des filmischen Erzählbogens scheint sie damit auch recht zu behalten. Die ob dieser Aussicht aufkommende Verzweiflung und dunkle Leere sind der Motor sowohl für Erfolge wie für Exzesse, beides führt dann unweigerlich zu dem Zusammenbruch, der John am Ende zum Entzug in eine Suchtklinik bringt, aus der er dann geläutert wieder heraustritt, um seinem Leben eine neue, positive Wendung zu geben. Dem Paradiesvogel, als der er in knallrotem Kostüm zu Anfang und am Ende des Films erscheint, werden die Flügel auf ein für ihn gesünderes Maß gestutzt, hiervon erfährt der Zuschauer allerdings nur noch aus dem Abspann: dass er seither trocken und drogenfrei ist, mit kleinen Ausrutschern in die Kaufsucht, dass er offensichtlich doch noch die Liebe seines Lebens gefunden und in einer intakten Familie lebt, schön für ihn, aber viel zu langweilig für einen Film wie diesen, deswegen ist vorher Schluss…


Regie: Dexter Fletcher 
Drehbuch: Lee Hall
Kamera: George Richmond
Schnitt: Chris Dickens
Musik: Matthew Margeson
  
Darsteller:
Taron Egerton, Jamie Bell, Richard Madden, Bryce Dallas Howard, 
Gemma Jones, Steven Mackintosh, Tom Bennett
Paramount Pictures Germany
120 min.
Deutscher Kinostart: 30. Mai 2019


Dienstag, 19. September 2017

Filmrezensionen: Kingsman 2 - The Golden Circle



Im ersten Film "Kingsman-The Secret Service" – haben wir den unabhängigen, international operierenden Geheimdienst und dessen Agenten kennen gelernt, deren Stärke diskrete und professionelle Operationen sind. Ihre Tarnnamen sind von König Artus’ Tafelrunde entliehen und ihr Hauptquartier befindet sich gut getarnt im Hinterzimmer eines Londoner Herrenausstatters, von wo aus sie es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Welt vor allen erdenklichen Gefahren zu retten.


Der seinerzeit als Neumitglied ausgebildete Gary „Eggsy“ Unwin (Taron Egerton) hat sich in Teil zwei zu einem gestandenen Kingsman gemausert und beweist dies gleich in der furiosen Eingangssequenz bei einem Kampf auf Leben und Tod. Im Folgenden muss er allerdings hilflos mit ansehen, dass durch einen plötzlichen und heimtückischen Angriff das Kingsman-Hauptquartier zerstört und fast alle Kollegen getötet werden. Mit Hilfe des einzig verbliebenen Getreuen Merlin (Mark Strong) macht er einen weiteren, mit Kingsman ursprünglich verbundenen Geheimdienst in den USA namens Statesman ausfindig. Dessen Hauptquartier hat sich als Whiskey-Destillerie in Kentucky getarnt, entsprechend sind die Namen der dortigen Agenten gewählt. Eggsy und Merlin machen sich mit den neuen Kollegen Ginger (Halle Berry) und Whiskey (Pedro Pascal) daran, die geheimnisvolle und mächtige Organisation zu finden, die dieses Mal die Welt erobern will, dabei zur Seite steht ihnen der tot geglaubte Harry Hart, Eggsys Mentor, der eine überraschende Wiederauferstehung feiert.

Die Wurzel des zu bekämpfenden Übels liegt tief verborgen im kambodschanischen Dschungel, wo die skrupellose und völlig durchgeknallte Drogenbaronin Poppy (Julianne Moore) ihre teuflischen Fäden zieht, um ihr Geschäft aus der Illegalität ans Licht zu holen. Dabei spielt die Erpressung des amerikanischen Präsidenten eine entscheidende Rolle, der allerdings verfolgt eigene Pläne und verschärft damit die Situation für die unerschrockenen Weltenretter noch einmal...

Der Film ist, wie bereits der erste Teil, eine wilde Mischung aus ernsthaftem Agententhriller mit Bond-Anspruch und comicbunter, völlig überdrehter Action. Er setzt auf vertraute Figuren und bindet geschickt die neuen Charaktere ein, wobei einige der Darsteller mit klangvollem Namen allerdings über einen Kurzauftritt nicht hinauskommen. Die Story ist gut, verliert sich aber immer wieder in Details, vor allem um Gelegenheit für immer neue spektakuläre Actionsequenz zu bieten. Es entsteht der Eindruck, als hätte der Regisseur seiner eigentlichen Geschichte nicht getraut und mit Macht versucht, den ersten Teil auf jeden Fall zu übertreffen, was sich auch in der Länge von 140 Minuten widerspiegelt. 
Unterhaltsam ist "Kingsman 2–The Golden Circle" dennoch, wer schwarzen Humor und Action mag und auch nichts gegen die ein oder andere herbe Szene hat, kommt auf seine Kosten, und wer Elton John einmal anders erleben möchte, sollte diesen Film auch nicht verpassen! Kenntnis des ersten Teils ist nicht notwendig, rundet den Spaß aber ab. 

Regie: Matthew Vaughn

Drehbuch: Jane Goldman, Matthew Vaughn, Mark Millar, Dave Gibbons 
Kamera: George Richmond 
Musik: Henry Jackman, Matthew Margeson 
Darsteller: Taron Egerton, Colin Firth, Mark Strong, Julianne Moore, Edward Holcroft, Pedro Pascal, Halle Berry, Jeff Bridges, Channing Tatum, sowie Elton John als er selbst 

Kinostart: 21.September 2017  
20th Century Fox, 140 min.

Dienstag, 12. Juli 2016

Film-Rezensionen: Eddie the Eagle (2016) (Deutsch)



Eddie the Eagle



Die Älteren werden sich erinnern: Im Jahr 1988 gab es bei der Winterolympiade in Calgary/ Kanada einen Ski-Springer, der unter dem Namen Eddie the Eagle in die Sportannalen eingegangen ist. Eddie, der eigentlich Michael Edwards hieß, ist als ungelenker Sportler mit dicker Brille und Fussel-Schnäuzer im Gedächtnis geblieben, der zudem für Großbritannien an den Start ging, eines nicht gerade als Ski-Sprung-Nation bekannten Landes, um den die Zuschauer vor jedem Sprung eher bangten oder über den gelacht wurde, als dass man ihn als Olympioniken ernst genommen hätte. Dieses Bild rückt der Film von Dexter Fletcher nun in Form einer Komödie gerade und schafft dabei paradoxerweise genau das, was diesem Michael Edwards damals verwehrt blieb: Er nimmt ihn ernst!


Seit langem ist dies einmal wieder ein unterhaltsamer Kinofilm, der intelligent, charmant und berührend Herz und Gemüt anspricht, ohne dass es an spektakulären Schanzen- und Schussfahrtsequenzen fehlt, die dem Zuschauer in hautnahen Bildern deutlich machen, was die vermeintliche Witzfigur „Eddie“ Edwards tatsächlich geleistet hat. Ganz gleich, wie genau hier die realen Ereignisse widergespiegelt werden, wie viel von dem echten Michael Edwards zu sehen ist, den Ski-Springer Eddie gab es und seine Geschichte auch.


Gezeichnet wird das Bild eines Außenseiters, der sich nichts sehnlicher wünscht, als einmal bei Olympischen Spielen dabei zu sein, obwohl er für keine Sportart ausreichende Voraussetzungen mitbringt, um jemals Erfolg zu haben. Ein fast noch stärkerer Antrieb ist es für ihn aber, aller Welt, die ihm diesen Traum ausreden will, zu zeigen, dass es dennoch möglich ist.


Soweit bedient der Film das Klichee vom Underdog, der nicht aufgibt und es am Ende allen zeigt, doch den Film darauf zu reduzieren, springt, um im Genre zu bleiben, zu kurz. Denn anders als in den meisten anderen Werken zu diesem Thema geht es von vorneherein nicht darum, zu gewinnen, sondern überhaupt dabei sein zu dürfen, gemäß dem Satz Pierre de Coubertins: „Das Wichtigste bei den Olympischen Spielen ist nicht zu gewinnen, sondern daran teilzunehmen“. Aber auch dies ist noch nicht der eigentliche Kern, nur dabei zu sein erfüllt den Anspruch immer noch nicht. Den wahren Geist macht aus – und hier steht der Sport für das Leben – dabei zu sein, aber nicht halbherzig, sondern, bei allem, was man in Angriff nimmt, sein jeweils Bestes zu geben, dann ist das, was am Ende herauskommt nur noch zweitrangig. In einer Schüsselszene zwischen Eddie und dem finnischen Superstar Matti Nykänen stellt dieser Eddie und sich auf dieselbe Stufe, obwohl zwischen ihren sportlichen Leistungen Welten klaffen, aber ihre Leidenschaft, vielleicht schon Besessenheit, macht sie einander ähnlicher, als es auf den ersten Blick erkennbar ist. Eine solche Leidenschaft lässt Menschen über sich hinauswachsen, im Leben wie im Sport, und lässt sie Dinge vollbringen, vor denen ein „vernünftiger“ Mensch schaudernd zurückweicht – wie den Sprung von einer 70 Meter hohen Schanze.


Diese Besessenheit in einen positiven Kontext zu bringen ist ein Verdienst des Films, den man nicht hoch genug einschätzen kann, in Zeiten, wo allerorten Menschen, von religiöser oder pseudo-religiöser Überzeugung besessen, die Welt terrorisieren und Angst, Schrecken und Tod verbreiten.


Ein weiteres Verdienst des Films ist, ein hervorragendes und gut aufgelegtes Schauspieler-Ensemble versammelt zu haben.


Taron Egerton, der aus „Kingsman-The Secret Service“ noch in guter Erinnerung ist, glänzt als der naive Tor Eddie, der sich in aller Unschuld auf den Weg macht, ein unmögliches Ziel zu erreichen. Er zeigt überzeugend, wie Eddie beinahe diese Unschuld zu verlieren droht, als er sich von den vermeintlichen Begeisterungsstürmen der Zuschauer mitreißen lässt, die ihn aber als Sportler nicht ernst nehmen. Glücklicherweise hat ihm sein Trainer Bronson Peary als erstes beigebracht, wie man richtig landet…


Der Person des (fiktiven) Trainers verleiht Hugh Jackman in seiner gleichermaßen exzellenten Darstellung Tiefe und bewahrt sie vor der Gefahr der Eindimensionalität. Peary ist eine gebrochene Figur und ebenfalls ein Außenseiter, wenn auch im Hinblick auf seine Ski-Sprung-Fähigkeiten der komplette Gegenentwurf zu Eddie. Obwohl hochgelobt und mit überragendem Talent gesegnet, wurde er aus dem US-Olympiateam geworfen, weil er sich dem strengen Regime seines Trainers Warren Sharp – seinerseits eine ehemalige Ski-Sprung-Legende – nicht unterwerfen konnte oder wollte. Bronson Peary ist genau daran gescheitert, dass er zumindest in den Augen seines Trainers in den entscheidenden Momenten nicht sein Bestes gegeben hat, sondern sich allein auf sein Talent verlassen hat. Er fristet nun ein desillusioniertes Leben als Skipistenwart, zynisch, versoffen und ohne Perspektive. Widerstrebend nimmt er sich des jungen Briten an, eigentlich mehr, um den arroganten jungen Sportkollegen um ihn herum zu zeigen, worum es bei ihrem Sport wirklich geht, ohne zunächst zu merken, dass er sich damit endlich die Antworten gibt, die ihm selbst gefehlt haben. Am Ende gelingt ihm und seinem gleichermaßen geliebten wie gehassten „Übervater“ Sharp die Versöhnung, ein jetzt schon legendärer Moment zwischen Jackman und Christopher Walken bei dessen denkwürdigen Kurzauftritt.


Am Ende ist es unerheblich (zumindest für den Eddie im Film), wie es mit ihm weitergegangen ist. Er hat sein Ziel erreicht, und damit sind nicht die lapidaren 15 Minuten Ruhm gemeint, die jeder in seinem Leben erlangen kann, selbst wenn er rein gar nichts Bedeutendes leistet. Nein, es ist ihm „das Heil´ge, das am Herzen (ihm) liegt“ gelungen, wie Hölderin in seinem Gedicht „An die Parzen“ es gleichsam pathetisch wie brillant formuliert, „einmal lebt ich wie Götter, und mehr bedarf es nicht“!


Diesen Film sollte sich niemand entgehen lassen, der endlich einmal wieder etwas anderes im Kino sehen möchte als die Materialschlachten aus den diversen Blockbusterfabriken. Die wahren Superhelden sehen vielleicht nicht immer cool aus oder haben nicht immer einen coolen Spruch auf den Lippen, entscheidend im Leben sind aber keine Sprüche sondern die von einer wahren Leidenschaft getragenen Taten.


Ach, und last but not least: Der Soundtrack zum Film ist auch klasse!




Titel: Eddie the Eagle – Alles ist möglich

Regie: Dexter Fletcher

Buch: Sean Macaulay, Simon Kelton

Darsteller: Taron Egerton, Hugh Jackman, Iris Berben, Rune Temte, und in einer Gastrolle: Christopher Walken

Musik: Matthew Margeson

Film-Rezensionen: Eddie the Eagle (2016) (Englisch)

Eddie the Eagle

The elder ones will remember: At the winter Olympics in Calgary/ Canada a ski-jumper named Eddie the Eagle went down in the annals of sport. Eddie, whose real name was Michael Edwards, stayed in our memory as a somewhat clumsy sportsman with a fuzzy moustache, entering the competion for Great Britain, a country not known as a downright ski-jump nation. Audiences were more worried about his health or laughed at him rather than took him seriously as an athlete. Dexter Fletcher now sets this picture straight in a comedy movie that finally succeeds in what Michal Edwards never achieved then: it takes him seriously!


This is the first time in a long row that we see an entertaining movie, that appeals in an intelligent, charming and touching way to the heart and soul, but as well offers some spectacular jump and schuss scenes. Especially, these scenes show very clearly what the „clown“ „Eddie“ Edwards was capable of accomplishing. No matter how true to the facts the movie is, how much of the real Miachael Edwars is shown, the ski-jumper Eddie was a fact and so was his story.


In spite of not being very sporty (at least not enough to ever become a champion in any competition), we see the portrait of an outsider, who desires nothing more than to take part in the Olympics. But what drives him almost more is to prove everybody wrong – to prove them wrong and show the world what he is capable of doing.


So far the movie uses the cliché of an underdog with a never-say-die attitude who reaches his aim in the end. But there is definitely more to it. Other than in most stories winning is not the target, but to take part as Pierre de Coubertin stated: „The most important thing in the Olympic Games is not winning but taking part.“ But this still is not the essence, the most important thing in sport – and thus in life – is to do the best you can in whatever you do, just as Coubertin’s quote continues: „The essential thing in life is not conquering but fighting well“. Then the result is only secondary. That’s what the Finnish superstar Matti Nykänen tells Eddie in a keyscene of the movie. He puts himself and Eddie on the same level, although their sports skills are worlds apart. But they both share the same ambition – if not obsession – and that makes them more alike than anyone would suspect in the beginning. Passion is what lets people excel themselves, in life as well as in sports, and helps them to accomplish things which would make any „reasonable“ person cringe – like for example go down a 70 or 90 meter jump.


One of the merits of the movie is that it sets an obsession into a positive context. This is to be praised in these days since so many people out there are obsessed with religious or pseudo-religious missions, terrorizing the world, delivering fear, horror and death.


The other highlight of the movie is its brilliant cast:

Taron Egerton – still in good memory from „Kingsman – The Secret Service“ – shines as the naive Eddie who starts out in childlike innocence to conquer the world and reach his almost impossible goal. Taron shows us how Eddie almost loses his innocence when he gets carried away by the cheering crowds, not realizing that they still don’t take him seriously as an athlete. Luckily, the first thing his coach Bronson Peary taught him, was to land properly…


Hugh Jackman delivers an excellent performance as well and provides the (fictional) character of Bronson Peary with a profound depth, saving him from being too one-sided. Peary is an outsider too and is haunted by his past. His ski-jump skills are the complete opposite of Eddie’s, but in spite of his outstanding skills and talents he was kicked out of the US jump team, because he wasn’t able to follow the strict regiment of his coach Warren Sharp (a living legend in this field of sport). Peary failed because he obviously didn’t deliver his best in the eyes of his coach by just depending on his talents. He ended up driving a snowcat and looking after the slopes, disenchanted and cynical, a problemdrinker without perspective. Reluctantly, he starts taking care of Eddie, at first just to show the young smart-ass sports collegues around what ski-jumping is all about. But the more Eddie learns, Peary finds some answers for himself. In the end he and his likewise „loved and despised godfather“ Sharp get together again in an already legendary scene between Jackman and Christopher Walken.


In the end it’s negligible (at least for the Eddie in the movie) if he was able to continue his sports career. He was successful once and achieved more than the lapidary and notorious 15 minutes of fame that everybody is entitled to have. No, he accomplished the great task which the German poet Hoelderlin praises, knowing that „once I lived like the gods, and nothing more is needed“!


Anyone who yearns for something different than the usual battle of material in all the  blockbuster flicks should see this movie and discover that the real super heroes may not always look cool or crack a line. The important thing in life are not the wisecracks but ardent and passionate deeds.


Oh, and last but not least: The soundrack is great too!



Director: Dexter Fletcher

Script: Sean Macaulay, Simon Kelton

Cast: Taron Egerton, Hugh Jackman, Iris Berben, Rune Temte, and Christopher Walken in a cameo