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Mittwoch, 23. April 2025

Im Kino: The Accountant 2

Nach dem Mord an ihrem Chef Ray King (J.K.Simmons), der einer brisanten Sache auf der Spur war, bittet dessen Stellvertreterin im Finanzministerium, Marybeth Medina (Cynthia Addai-Robinson), Christian Wolff (Ben Affleck) um Hilfe. Zusammen mit seinem Bruder Braxton (Jon Bernthal) stößt er auf ein mächtiges Verschwörungsnetzwerk und wird bei dem Versuch, dieses zu zerstören von Wolfs Truppe neurodivergenter Jugendlicher mit beeindruckenden Hackerfähigkeiten tatkräftig unterstützt…

Der bereits als Autist mit Inselbegabung und Scharfschützentalent eingeführte Buchhalter aus dem Film „The Accountant“ des Jahres 2016 bekommt es hier mit einem skrupellosen Gegner zu tun, was Raum gibt für entsprechend getaktete Actionszenen und einen dazu passenden bleihaltigen Showdown.

Gleichzeitig spielt die Persönlichkeit des Autisten wieder eine Rolle, die mit Augenzwinkern einige spaßigen Sequenzen bietet, wenn er zum Beispiel seine Fähigkeiten zur Optimierung eines Dating-Portal-Algorithmus nutzt, nur um dann die scharenweise angelockten Frauen durch staubtrockene und verstörende Kommunikation wieder zu verschrecken.

Der Buddy-Aspekt wird dagegen etwas überstrapaziert, vor allem Braxton/ Bernthal nervt ein wenig durch redundante Manierismen, aber es gibt auch ein paar gelungene Momente zwischen den Buddy-Brüdern.

Alles in allem ein solider Action-Thriller, der aus dem üblichen Einerlei durch seinen besonderen Ansatz ein wenig heraussticht, wobei der Autismus/Gestörte-Persönlichkeit-Aspekt inzwischen auch nicht mehr so besonders ist, sondern gerade in Polizeikreisen fast schon zum guten Ton gehört.

 


 Regie: Gavin O‘Connor

Drehbuch: Bill Dubuque

Kamera: Seamus McGarvey

Schnitt: Richard Pearson

Musik: Bryce Desner

 

Besetzung:

Ben Affleck, Jon Bernthal, Cynthia Addai-Robinson,J.K. Simmons, Allison Robertson, Daniella Pineda, Robert Burke

 

Warner Bros. Germany

2025

132 min.

FSK 16

Deutscher Kinostart: 24. April 2025

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=4Orv0qrMkD0 (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=3wRCOqyDI6E (Englisch)

Dienstag, 8. August 2023

Im Kino: Hypnotic

Polizist Danny Rourke (Ben Affleck) ist seit der Entführung seiner kleinen Tochter beruflich und privat ziemlich am Ende. Bei einer Serie von Banküberfällen stößt er auf eine Spur, die nicht nur zu den Bankräubern, sondern möglicherweise auch zu seinem vermissten Kind zu führen scheint. Allerdings ist der Kopf der Bande, Dellrayne (William Fichtner), ein Mann mit einer überaus gefährlichen Fähigkeit, denn er kann die Gedanken und Wahrnehmung anderer Menschen manipulieren, und er scheint nicht der Einzige zu sein, der diese Technik beherrscht…

Was ist Realität, was ist Manipulation – mit dieser Frage spielt der Film über seine gesamte, dabei erfreulich kompakte, Laufzeit, wofür ein Regisseur wie Christopher Nolan, dem dieses Sujet sicher auch gelegen hätte, locker 160 Minuten ver(sch)wendet hätte. Robert Rodriguez begnügt sich mit wesentlich weniger und erreicht dadurch einiges, auch und vor allem, was die gewollte Verwirrung seiner Zuschauerinnen und Zuschauer betrifft.

William Fichter liefert eine starke und überzeugende Leistung ab, während man Ben Affleck vielleicht hin und wieder einmal daran hätte erinnern sollen, dass es mehr als nur den einen Gesichtsausdruck, variiert lediglich um die Nuancen zwischen leicht und stärker leidend, gibt.

Nicht immer völlig überzeugend, entwickelt der Film durch seine Mindfuck-Momente, dennoch eine beträchtliche Sogwirkung, der sich niemand so leicht entziehen kann, auch wenn es am Ende die eine oder andere Wendung zu viel gibt. Dennoch spannende Unterhaltung bis zum Schluss, oder ist dieser vielleicht doch noch nicht das Ende der Geschichte?

 


 Regie: Robert Rodriguez

 Drehbuch: Robert Rodriguez, Max Borenstein

 Kamera: Pablo Berron, Robert Rodriguez

Schnitt: Robert Rodriguez

 

Musik: Rebel Rodriguez

 

Besetzung:

Ben Affleck, Alice Braga, JD Pardo, William Fichtner, Dayo Okeniyi, Jeff Fahey, Jackie Earle Haley

 

 

Blue Rider Pictures, Double R Productions/ Telepool

2023

93 min.

FSK 16

 

Deutscher Kinostart: 10. August 2023

 

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Ff2lJC1tPsc (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=CDFoQYFBDkE (Englisch)

Dienstag, 4. April 2023

Im Kino: Air: Der große Wurf (Air)

In den 1980ger Jahren ist die Firma Nike reichlich uncool und nur mit Joggingschuhen erfolgreich, überall sonst hat die Konkurrenz die Nase vorn, allen voran Adidas und Converse. Das soll sich nach dem Willen von Nike-Gründer Phil Knight (Ben Affleck) ändern, und so hat der den Basketball-Bereich betreuende Sonny Vaccaro (Matt Damon) die zündende Idee, alles auf eine Karte zu setzen und den aufstrebenden Spieler Michael Jordan mit einem extra für ihn konzipierten Schuh zu ködern. Leider steht der junge Mann so gar nicht auf Nike, aber Sonny lässt nicht locker und macht Jordans Mutter (Viola Davis) ein verlockendes Angebot, jetzt liegt es an ihr, ihren Sohn zu überzeugen, dabei entwickelt sie einen erstaunlichen Geschäftssinn…

Eine Businessakquise mit Verhandlungen unter Geschäftspartnern und solchen, die es werden sollen, das klingt wie eine staubtrockene Angelegenheit, aber überraschender- und auch glücklicherweise entpuppt sich das Ganze ziemlich schnell als unterhaltsamer und spannender Film, der sich darüber hinaus einmal mehr mit dem Etikett „beruht auf einer wahren Begebenheit“ schmücken kann.

Was Affleck, der hier wieder einmal auf dem Regiesessel Platz genommen hat, abliefert, ist eine gekonnt inszenierte amerikanische Erfolgsstory, wie sie das Publikum liebt, dabei kann er sich einmal mehr auf seinen alten Kumpel Matt Damon verlassen, wie damals, als die beiden ihre eigene Erfolgstory in Hollywood starteten und für den gemeinsam entwickelten Film „Good Will Hunting“ gleich mit einem Oscar für das beste Originaldrehbuch belohnt wurden.

Dabei präsentiert sich Damon hier recht uneitel, als unsportlicher Mittvierziger mit leichter Wampe, der zwar alles über seinen Lieblingssport Basketball weiß, selbst aber bis zum Schluss irgendwelchen körperlichen Aktivitäten nichts abgewinnen kann. Wie er jedoch hartnäckig und mit einer gehörigen Portion Chuzpe sein Ziel gegen alle internen Widerstände verfolgt, damit wird er auch Zuschauer und Zuschauerinnen überzeugen, die ansonsten zunächst mit den beiden Thematiken – Business und Sport – nicht so viel anfangen können.

Die Geschichte rund um Taktiken und Finessen in der Businesswelt und wie man mit maßgeschneiderten Werbekonzepten eine Goldgrube für alle Beteiligten schafft, wird auch von dem übrigen Cast getragen, vielleicht sind es insgesamt ein paar Akteure zu viel, aber alle füllen ihre Rollen mit Leib und Seele aus, und deshalb ist ein gelungener Film herausgekommen, der trotz der teilweise sehr amerikanischen Attitüden auch einem hiesigen Publikum Spaß bereiten dürfte, unterstützt von einem geschickt eingewobenen 1980ger-Jahre-Flair einschließlich des dazu passenden Soundtracks, was im Moment sowieso ziemlich angesagt ist.

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Regie: Ben Affleck

Drehbuch: Alex Convery

Kamera: Robert Richardson

Schnitt: William Goldenberg

 

Besetzung:

Matt Damon, Ben Affleck, Viola Davis, Jason Bateman, Chris Messina, Chris Tucker, Matthew Maher, Gustaf Skarsgård

 

Amazon Studios/ Warner Bros. Pictures Germany

2023

112 min.

FSK 12

Deutscher Kinostart: 6. April 2023

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=jBdYZeu58MY (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=Ss8dY6xXNtI (Englisch)

 

Donnerstag, 27. Januar 2022

Heimkino: The Tender Bar

Anfang der 1970ger Jahre zieht der elfjährige JR (Daniel Ranieri) mit seiner Mutter (Lily Rabe) zurück in deren Elternhaus. Neben den Großeltern leben dort noch Tante, Cousinen und Cousins, und vor allem: Onkel Charlie (Ben Affleck). JRs Vater hat sich nie um ihn gekümmert, er ist Radiomoderator und nur einer Stimme im Äther, und so ist Onkel Charlie, der eine Bar in Long Island betreibt, die wichtigste männliche Bezugsperson. Von ihm und Charlies Freunden, allesamt Stammgäste in der Bar, lernt JR viel über das Leben und wie man sich als richtiger Mann verhält. Sein Wunsch, Schriftsteller zu werden führt ihn über ein Studium in Yale und eine Anstellung bei der New York Times am Ende zu sich selbst und seinem autobiographischen Werk „Tender Bar".

Dem Film liegt eben jene Vorlage von J.R. Moehringer zugrunde und zeichnet ein Bild seiner Kindheit und Jugend in den 1970ger und 1980ger Jahre. Vor allem der erste Teil, der den kleinen J:R. und den von ihm angehimmelten Onkel Charlie begleitet, ist ein nostalgischer Blick zurück, fotografiert in warmen Farben und mit viel zeitgemäßer Musik unterlegt, ein liebevolles Porträt einer Ersatzvater-Sohn-Beziehung, die von den beiden Akteuren Affleck und dem kleinen Daniel Ranieri in herzerwärmender Weise getragen wird.

Dem herangewachsenen JR, nun dargestellt von Tye Sheridan, fehlt dagegen leider jegliches Charisma, so dass die Figur zusehends beliebiger und uninteressanter wird, genau wie der Weg zum Schriftsteller mit seinen diversen Stationen. Weder die Beziehung zu einem Mädchen, das ihn immer wieder verlässt, noch zu seinen Collegefreunden besitzen den Charme des ersten Teils und der Running Gag mit der permanenten Frage nach seinem abgekürzten Namen zündet nicht wirklich. Die Szenen als angehender Journalist bei der New York Times bleiben blutleer und selbst der angedeutete Weg in den Alkoholismus und seine Abkehr hiervon erzeugen keine dramatische Spannung.

Erst während des Abspanns gibt es eine Splitscreen-Sequenz, in der noch einmal der kleine JR mit Onkel und dessen Freunden zu sehen sind, wie sie einen fröhlichen Ausflug zum Strand machen, hier leben Spaß und Interesse an den Figuren wieder auf, hiervon hätte man gerne viel mehr gesehen und dafür auf einen Teil der adoleszenten Szenen verzichtet, dann wäre es ein richtig netter Film geworden.

 


  Regie: George Clooney

Drehbuch: William Monahan, b/a Roman von J.R. Moehringer

Kamera: Martin Ruhe

Schnitt: Tanya M. Swerling

Musik: Dara Taylor

 

Besetzung:

Ben Affleck, Daniel Ranieri, Tye Sheridan, Lily Rabe, Christopher Lloyd, Max Martini, Rhenzy Feliz, Max Casella, Sondra James, Michael Braun, Matthew Delamater

 

Amazon Original Movie

USA 2021

106 min.

FSK 12

Amazon Prime: seit Januar 2022

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=5-DS9vtLeEs

 

 

 

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Im Kino: The Last Duel

Jean de Carrouges (Matt Damon) und Jacques Le Gris (Adam Driver) kämpfen im ausgehenden 14. Jahrhundert in so mancher Schlacht für König und Vaterland, dies macht sie – zumindest in Carrouges’ Augen – zu Freunden, die füreinander einstehen. Le Gris ist jedoch im weiteren Leben immer der Erfolgreichere, der mit Leichtigkeit vieles erreicht, was dem tumben Carrouges verwehrt bleibt, so erfreut er sich zum Beispiel der nicht zu unterschätzenden Gunst des Grafen Pierre d'Alençon (Ben Affleck). Zwar wird Carrouges im Gegensatz zu Le Gris schließlich zum Ritter geschlagen und darf die wunderschöne Lady Marguerite (Jodie Comer) ehelichen, aber als eben jene Marguerite eines Tages behauptet, Le Gris habe sie vergewaltigt, werden aus den beiden Männern  erbitterte Feinde, die schließlich in einem martialischen Duell auf Leben und Tod um die Wahrheit ringen…

In mittelalterlichen Zeiten war es üblich, in einem gerichtlichen Streit, bei dem Aussage gegen Aussage stand, die Wahrheit durch ein „Gottesurteil“ feststellen zu lassen, d.h. die Kontrahenten in einem Duell auf Leben und Tod gegeneinander antreten zu lassen, an dessen Ende der Überlebende das Recht auf seiner Seite hatte. Dem Film zugrunde liegt eines der letzten Duelle, die auf diese Weise ausgefochten wurden, insofern ein historischer Fall, der so oder so ähnlich tatsächlich stattgefunden hat.

Altmeister Ridley Scott hat daraus ein wuchtiges Drama geschaffen, das er, wie es Akira Kurosawa in seinem berühmten Werk „Rashomon“ vorexerziert hat, aus den verschiedenen Perspektiven der Beteiligten erzählen lässt. Auch wenn man auf diese Weise denselben Film scheinbar drei Mal sieht, unterscheiden sich die Versionen in vielen Details, auf die es auch ankommt, und es bleibt spannend, all die kleinen Abweichungen zu erkennen, wenn man am Ende die Wahrheit erfahren will. Nun mag man Scott hierbei vorwerfen, dass er selbst sich bereits auf eine Wahrheit festgelegt hat, der Zuschauer also nur vermeintlich die Wahl hat, aber da eine vierte, womöglich neutrale Perspektive fehlt, bleibt es eine höchst subjektive Darstellung der Beteiligten.

Neben all den Ritterspielen und Kampfszenen zu Anfang dauert es eine Weile, bis sich das eigentliche Thema des Films herausschält, es geht nämlich um nichts anderes als eine mittelalterliche #MeToo-Geschichte: eine Frau beschuldigt einen Mann der Vergewaltigung, dieser streitet die Gewalt ab und beruft sich auf Einvernehmlichkeit – sie wollte es doch auch. Damit betritt Scott natürlich vermintes Gelände und kann eigentlich nur verlieren, denn recht machen wird er es inmitten der aufgeheizten Diskussionen, die um dieses Thema in den letzten Jahren geführt werden, wahrscheinlich keiner Seite.

Dass der Film dennoch großartig funktioniert, liegt an den überzeugenden Darstellern – allen voran Jodie Comer, aber auch Ben Affleck in einer launigen Nebenrolle – und der kraftvollen, kompromisslosen Inszenierung. Er ist ein Sittengemälde seiner Zeit und der ihr innewohnenden Gewalt, sowohl der physischen in den klirrenden, dampfenden Kampfszenen, als auch der psychischen, der Frauen unterworfen waren, aber, wie die Ausnutzung von Macht- und Einflussstrukturen durch Männer wie den Filmmogul Harvey Weinstein gezeigt hat, auch heute noch unterworfen sind. Früher allerdings gehörten Frauen einfach zum Eigentum ihres Mannes und waren als solches zu verteidigen, und so wird Marguerites Stellung plakativ und gleichnishaft in einer Szene vorgeführt, in der eine wertvolle Stute Carrouges von einem unerwünschten, schwarzen und wilden Hengst besprungen wird, eine Schande, die Carrouges nicht einfach hinnehmen kann.

Marguerite aber, die nun darauf besteht, nicht die Ehre ihres Mannes sondern ihre eigene zu verteidigen und dabei ihr Leben in die Waagschale wirft, sorgt damit für einen unerhörten Vorgang. Sie muss sich von allen Seiten denselben hochnotpeinlichen Fragen unterwerfen, wie sie auch heute noch gestellt werden: Hat sie ihren Vergewaltiger nicht eigentlich ermutigt, musste er deswegen nicht glauben, sie wollte es in Wirklichkeit? Hat sie sich genug gewehrt? Hat sie sich überhaupt gewehrt? Als Marguerite auch noch schwanger wird, spricht dies, sollte das Kind von Le Gris sein, gegen eine Vergewaltigung, denn eine Frau kann nur schwanger werden, wenn sie Spaß am Geschlechtsverkehr hatte – so legen sich die Männer die Welt zurecht, wie sie ihnen gefällt und genau dies führt der Film eindrucksvoll vor Augen: Es geht nicht um die Wahrheit, solange Männer bestimmen, wo es lang geht – „The truth does not matter – there is only the power of men“.

Visuell erinnert der Film oft an alte Gemälde von Schlachtenszenen und düsteren Interieurs vergangener Epochen, klanglich untermalt von einem passend opulenten Soundtrack. Ein Vergleich mit aktuellen Ereignissen ist sicher beabsichtigt und auch legitim, aber nicht notwendig, denn der Film hat die Kraft, für sich alleine zu stehen. Er braucht für die Beurteilung seiner Qualität keine Einordnung in die heutigen Verhältnisse – diese Diskussion wird bereits an anderen Stellen geführt – sondern ist eindrucksvoll und bewegend und, trotz seiner Länge und Sperrigkeit an manchen Stellen, unbedingt sehenswert.

Zum Schluss sei allerdings die Frage erlaubt, ob dieser Film eine Art Wiedergutmachung und Unterstützung der Sache der Frauen bedeuten soll, denn die Beteiligten Damon und Affleck verdanken ihre Karriere maßgeblich dem bereits benannten Harvey Weinstein, der ihr erstes gemeinsames Projekt „Good Will Hunting“ auf den Weg brachte, und beide waren mit ihm auch später noch eng verbunden. Weder Damon noch Affleck konnten im Folgenden glaubhaft bestreiten, seinen Charakter nicht gekannt und von seinen miesen Methoden nichts gewusst zu haben, aber trotz ihres späteren Einflusses in Hollywood haben beide so lange geschwiegen, bis ein paar mutige Frauen endlich bereit waren, Weinsteins Treiben ein Ende zu bereiten. Warum habt ihr solange weggesehen und geschwiegen, Matt Damon und Ben Affleck? Nur eine Frage, nicht mehr…

 


 Regie: Ridley Scott

Drehbuch: Nicole Holofcener, Ben Affleck, Matt Damon, b/a Bücher von Eric Jager

Kamera: Dariusz Wolski

Schnitt: Claire Simpson

Musik: Harry Gregson-Williams

 

Besetzung:

Matt Damon, Adam Driver, Jodie Comer, Ben Affleck, Harriet Walter, Alex Lawther, Adam Nagaitis

 

Walt Disney Studios/ 20th Century Studios

USA 2021

FSK 16

152 min

  

Deutscher Kinostart: 14. Oktober 2021

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=mgygUwPJvYk (Englisch)

https://www.youtube.com/watch?v=kswm63I3WhM (Deutsch)