Blog-Archiv

Posts mit dem Label Peter Dinklage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Peter Dinklage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 23. September 2025

Im Kino: The Toxic Avenger

Winston Gooze (Peter Dinklage) hat einen mies bezahlten Putzjob in der örtlichen Chemiefabrik, lässt sich viel zu viel gefallen und kümmert sich so gut er kann um seinen Stiefsohn Wade (Jacob Tremblay). Als er an Krebs erkrankt, will seine Firmen-Krankenversicherung nicht für seine Behandlung zahlen und man feuert ihn stattdessen. Bei dem Versuch sich zu rächen, fällt er in eine von der Fabrik in der ganzen Stadt produzierten Chemiekloaken und mutiert zum… Toxic Avenger!

Bei diesem Film handelt es sich um ein Reboot des „Toxic Avengers“ aka „Atomic Hero“ aus dem Jahr 1984, der, obwohl bereits 2023 fertiggestellt, erst jetzt in die Kinos kommt. Wie das Original gibt es jede Menge absurd-heftige Toxic-Action, bei der ein ums andere Mal das Lachen im Halse stecken bleiben möchte, aber dann doch irgendwie befreiend seinen Weg nach außen findet.

Peter Dinklage darf zudem sympathisch um die Gefühle des Publikums buhlen, die Vater-Sohn-Geschichte nimmt dem Trash-Festival viel von seiner ursprünglichen Härte. Nichtsdestotrotz ist die FSK-Einstufung ab 18 durchaus verdient, denn ganz auf Blut-und-Gore hat man nicht verzichtet, was Toxies Freunde freuen wird, darüber hinaus könnte das durch eine im Gegensatz zum ursprünglichen Werk insgesamt abgemilderte Remake neue, nicht ganz so hartgesottene Fans dazugewinnen. Dabei helfen sicher auch Kevin Bacon und Elijah Wood, die ihren Figuren mit sichtlichem Vergnügen die erforderte Schmierigkeit verleihen.

 

Am Ende ist durch die gefühligen Nebenhandlungen ein für einen trashigen Gore-Film erstaunlich unterhaltsames Spektakel herausgekommen, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt, wenn man sich denn darauf einlassen mag.

 

 


 

Regie: Macon Blair

Drehbuch: Macon Blair, b/a der gleichnamigen Vorlage von Lloyd Kaufman und Joe Ritter

Kamera: Dana Gonzales

Schnitt: Brett W. Bachman, James Thomas

Musik: Brooke Blair, Will Blair

 

Besetzung:

Peter Dinklage, Jacob Tremblay, Taylour Paige, Kevin Bacon, Elijah Wood, Luisa Guerreiro, David Yow, Sunil Patel, Mavon Blair

 

 

Troma Entertainment/ Legendary Entertainment, Capelight Pictures/Wild Bunch

2023

102 min.

FSK 18

Deutscher Kinostart: 25. September 2025

 

 

Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=98d0IzYCU1A  (Deutsch)

 https://www.youtube.com/watch?v=HKe0pep35gQ  (Englisch)

Donnerstag, 3. März 2022

Im Kino: Cyrano

Der Offizier Cyrano de Bergerac (Peter Dinklage) ist flink mit dem Degen und ebenso flink mit der Zunge. Weder im Fecht- noch im Rededuell ist ihm so leicht jemand gewachsen, wenngleich er sich eine andere äußere Erscheinung gewünscht hätte. Er ist heimlich verliebt in die schöne Roxanne (Haley Bennett), aber ihre Beziehung bleibt platonisch. Als ihm Roxanne eines Tages gesteht, sich in den gutaussehenden Kadetten Christian (Kelvin Harrison Jr.) verguckt zu haben, schreibt Cyrano schweren Herzens für den sprachlich eher unbeholfenen jungen Man die flammendsten Briefe, allesamt Zeugnisse seiner eigenen tiefen Liebe, die er sich nicht traut zu offenbaren. Roxanne erliegt den schönen Worten, ohne zu erkennen, wen sie wirklich liebt. Fatalerweise ist allerdings auch der Herzog von Guiche an Roxanne interessiert und um seinen Nebenbuhler loszuwerden schickt er das Regiment mit Christian und Cyrano an die Front...

Die Geschichte des unglücklich verliebten Cyrano gehört zu den bekanntesten Theaterstücken der Welt und wurde bereits oft verfilmt. Regisseur Joe Wright hat nun die Musical-Version des Stoffes für die Leinwand adaptiert und schwelgt dabei in opulenten Bildern, in denen er optisch das Frankreich des ausgehenden 17. Jahrhunderts wiederauferstehen lässt. Szenerie und die teilweise grotesk herausgeputzten Menschen wirken wie einem Gemälde aus dieser Zeit entsprungen und dies sorgt auf jeden Fall für einen Augenschmaus. Inwieweit Musik und Gesang auch einen Ohrenschmaus darstellen, ist Geschmackssache, wer schmissige Songs erwartet, wird sicher enttäuscht werden, wenngleich die melancholischen Titel die Grundstimmung unterstreichen. Es gibt das ein oder andere gelungene Duett bzw. Terzett, sowie die sehr bewegende Ballade von drei Soldaten, die sich am Abend vor der Schlacht in ihren Briefen von ihren Angehörigen verabschieden.

Gesanglich schlagen sich die Hauptakteure manierlich, einschließlich des mit einer sonoren (Sing)Stimme ausgestatteten Peter Dinklage, der darüber hinaus mit seiner sprechenden Mimik in einer Minute mehr Gefühle ausdrücken kann als mancher Schauspieler in einem ganzen Film. Auch im übrigen liefert er eine großartige Interpretation des charmanten und gleichzeitig tragisch umflorte Helden Cyrano ab, diesmal nicht mit einer übergroßen Nase, sondern mit einer untergroßen Körpergröße. Neben ihm überzeugen Haley Bennet und Kelvin Harris Jr., ebenso wie Ben Mendelsohn als intriganter Herzog, insofern bietet "Cyrano" großes Schauspielerkino, in das sich die Gesangseinlagen durchaus homogen einfügen.

Alles in allem ein Film mit vielen Schauwerten und einem vorzüglichen Ensemble, die musikalischen Anteile sind organisch in die Handlung eingebunden, wenn auch ohne wirklich einprägsame Titel oder gar Ohrwürmer, und dankenswerterweise wurde auch in der deutschen Fassung der Gesang im Original belassen.

 


 Regie: Joe Wright

Drehbuch: Erica Schmidt, b/a auf dem Theaterstück von Edmond Rostand

Kamera: Seamus McGarvey

Schnitt: Valerio Bonelli

Musik: Aaron & Bryce Dessner

Liedtexte:Matt Berninger & Carin Besser

 

Besetzung:

Peter Dinklage, Haley Bennett, Kelvin Harrison Jr., Ben Mendelsohn, Monica Dolan, Bashir Salahuddin, Joshua James,

 

Universal Pictures International/ MGM

2021

123 min.

FSK 12

Deutscher Kinostart: 3. März 2022

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=TRjTFLczAxQ (Deutsch)

https://www.youtube.com/watch?v=5e8apSFDXsQ (Englisch)

 

 

Dienstag, 12. Juli 2016

Film-Rezensionen: X-Men-Days of Future Past (2014) (Deutsch)


X-Men: Days of Future Past


Mit Beginn des Films erleben wir die Gemeinschaft der Mutanten in ihrer dunkelsten Stunde. Der Spezies des Homo sapiens ist es endlich gelungen, eine finale Waffe gegen die in ihren Augen gefährliche Konkurrenz zu entwickeln und dieses Mal gibt es kein Entkommen. Die letzte verbliebene Gruppe, unter ihnen Professor Xavier, Magneto, Storm, Kitty Pryde und Logan, kämpft verzweifelt gegen ihren endgültigen Untergang, während die meisten ihrer Gefährten bereits tot sind. Aber ihr Kampf ist aussichtlos, gegen die Waffe der Menschen gibt es keine Mittel mehr. Sogenannte Sentinels, riesige Roboter, mit einem Sensor ausgestattet, der sie jeden Mutanten aufspüren lässt, eliminieren alles mutantische Leben mit tödlicher Präzision. Entwickelt wurden die Sentinels in den 70er Jahren des 20.Jahrhunderts in den Laboren der Trask Company unter der Leitung von Dr. Bolivar Trask, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Menschheit ein für alle Mal von der Gefahr in Gestalt der Mutanten zu befreien. Sein Programm war nicht unumstritten, aber ausgerechnet ein Mutant, brachte die Wende, wenn auch unbeabsichtigt: Mystique, auf einem Rachfeldzug gegen alle Feinde der Mutanten, hatte in Trask den Schlimmsten gesehen und ihn ermordet, woraufhin das Sentinel-Programm etabliert und der Untergang der Mutanten endgültig besiegelt wurde.



Es waren stets deren unheimliche Fähigkeiten, durch die sich die Menschen bedroht fühlten, und genau diese Fähigkeiten eröffnen dann doch eine allerletzte Chance, die vom Untergang bedrohte Spezies noch zu retten. Kitty Pryde ist in der Lage, jemanden durch die Zeit zu schicken und so sendet man Logan in die Vergangenheit, in das Jahr 1973, um Mystique an der Ausführung ihrer Tat zu hindern. Er ist der einzige, der für diese Mission in Frage kommt, da nur er aufgrund seiner Selbstheilungskräfte die physischen Strapazen der Zeitreise überleben kann. Seine Aufgabe besteht darin, Mystique aufzuspüren (was bei einem Gestaltwandler nicht ganz einfach ist) und die Ermordung Trasks zu verhindern. Zu diesem Zweck muss er ein Team zusammenstellen, bestehend aus den jüngeren Ausgaben von Charles Xavier, Hank McCoy und Magneto. Ausgerechnet Logan, der Einzelkämpfer, der sich nie wirklich als Teil eines Teams gefühlt hat, muss mit Geduld und Fingerspitzengefühl – beides nicht gerade seine hervorstechendsten Charakterzüge – Charles und Magneto aus ihrer jeweiligen Gefangenschaft befreien und auf seine Seite ziehen.



Charles, immer ein offener Geist, hat kaum Probleme damit, zu glauben, dass er selbst Logan aus der Zukunft geschickt hat, aber er steckt in seiner schwersten Krise, selbstzerstörerisch, voller Zweifel und Pessimismus. Logan hat einen seiner härtesten Kämpfe um den von ihm immer bewunderten und verehrten Professor auszufechten, und dies ausnahmsweise einmal nicht mit Fäusten und Krallen. Aber es ist wunderbar zu sehen, wie er mit seiner Aufgabe wächst, bis es ihm gelingt, den wertvollen und um das Wohl von Mutanten und Menschen gleichermaßen bemühten Mann hervorzuholen, der Charles später einmal wird.



Die nächste Herausforderung ist nicht minder fordernd: Magneto ist aus einem der sichersten Gefängnisse der Welt herauszuholen – einem Raum tief unter dem Gebäude des Pentagons – in dem er seit mehr als zehn Jahren gefangengehalten wird, weil er Präsident Kennedy ermordet haben soll. Die Episode seiner Befreiung hätte Potenzial für einen ganzen Film, aber so viel Zeit gibt es nicht. Wie die Aktion dann durchgeführt wird ist eines der vielen kleinen Meisterstücke des Films, die sich am Ende zu einem so großartigen Ergebnis – und Erlebnis – addieren! Einerseits schafft der Regisseur Bryan Singer es, die Erwartungen an einen Blockbuster-Film mit opulenten, rasanten und atemberaubenden 3D-Action-Sequenzen zu erfüllen. Andererseits baut er immer wieder liebevoll witzige kleine – und ohne Zweifel dennoch technisch anspruchsvolle – Szenen ein, die Spaß machen. Und wie Quicksilver zu den Klängen von Jim Croce’s wunderbarem Song „Time in a Bottle“ zu Werke geht ist einfach ein Ohren- und Augenschmaus!



Nachdem das Team um Logan und Charles dann steht, bewegt sich die Handlung in dramatischen Schritten – man erlebt auf der ursprünglichen Zeitebene, wie sehr es drängt, weil die Sentinel sich ihrem Ziel immer weiter annähern – ihrem Höhepunkt entgegen.



Wer bei einer Geschichte über Zeitreise und verschiedene Zeitebenen skeptisch ist, braucht nicht zu fürchten, über Ungereimtheiten zu stolpern oder sich im Raum-Zeit-Kontinuum zu verlieren, die Handlung ist plausibel und jederzeit nachvollziehbar, auch ein Kunststück, dass Singer mit seinem Drehbuchautor Simon Kinberg vollbracht hat. Singer schafft es, die „alten“ X-Men um Patrick Stewart und Sir Ian McKellan mit den jungen Generation um James McAvoy und Michael Fassbender zu einer Einheit zu verschmelzen. Das Bindeglied ist der nur sehr langsam alternde Logan, was es Hugh Jackman ermöglicht, beide Rollen zu spielen. Überhaupt besticht Singers Werk durch eine vielschichtige Charakterzeichnung, die in Action-Filmen dieser Art nicht unbedingt selbstverständlich ist, was natürlich auch seiner hervorragenden Schauspieler-Crew geschuldet ist. Bolivar Trask – mit Peter Dinklage als Gegenspieler ebenfalls bestens besetzt – ist nicht einfach ein von Hass getriebener Dr. Evil, sondern jemand, der auch das durchaus hehre Ziel verfolgt, die Menschheit nach Jahrtausenden voller Selbstzerfleischung endlich hinter einem gemeinsamen Ziel zu vereinen. Dass er dies um den Preis der Auslöschung einer anderen Spezies erreichen will, ist sein Irrtum, ein Irrtum, der der menschlichen Rasse jedoch offenbar immanent ist: Töte, was Du fürchtest, oder weil es anders ist. Mystique unterliegt ihrerseits einem Irrtum, indem sie die in ihren Augen größte Gefahr für sich und ihresgleichen eliminiert. In der Gegenwart erscheint ihr ihr Handeln notwendig, bei Kenntnis der Folgen, die ihre Absicht genau ins Gegenteil verkehren, hätte sie von dem Mord Abstand genommen, wenn auch nicht aus moralischen sondern aus vernünftigen Erwägungen. Beide Figuren handeln im Moment ihrer Tat in ihren Augen richtig, wie so viele Protagonisten in der Geschichte, die für unendliches Leid und Unheil verantwortlich sind, ein Korrektiv durch die Rückschau auf bereits Geschehenes kommt immer zu spät. Aber hier eröffnet der Blick vor und zurück nun die Möglichkeit, Fehler ungeschehen zu machen, deshalb sind Zeitreisen grundsätzlich ein beliebtes Thema der Science Fiction.


Aber auch ohne sich allzusehr in solche Gedanken zu vertiefen, bietet der Film beste Unterhaltung, Kino, wie Kino eben auch sein muss, bombastisch, manchmal theatralisch, spannend und witzig, deshalb meine Empfehlung: unbedingt reingehen und für zwei Stunden in eine völlig andere Welt eintauchen!


Regie: Bryan Singer
Drehbuch: Simon Kinberg, Jane Goldman (story), Mathew Vaughn
Darsteller: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult, Ellen Page, Peter Dinklage, Evan Peters, Omar Sy, Patrick Stewart, Ian McKellen, Halle Berry, Bingbing Fan, 
Musik: John Ottman
 
 

Film-Rezensionen: X-Men-Days of Future Past (2104) (Englisch)

X-Men: Days of Future Past

At the beginning of the movie we find the community of the mutants in their darkest hour. The species of homo sapiens has finally created the ultimate weapon to beat their enemies, and this time there is no way out. The last few mutants, among them professor Xavier, Magneto, Storm, Kitty Pryde and Logan, are desperately fighting against their final defeat, while most of their companions are already dead. But this time they have no remedy against the humans and their weapon: the sentinels, giant robots with detectors to identify mutants and the formula to destroy them with deadly vigour. Those sentinels have been developed by the Trask Company in the early 70s of the 20th century, led by Dr. Bolivar Trask, who has committed himself to deliver mankind for once and for all from the evil represented by the mutants. His program has been controversial, but a mutant himself helped to install it, unintentionally though: Mystique (the young version, played by Jennifer Lawrence), raging against all enemies of the mutants, had killed Trask, who she thought the worst of all. That killing made way for the sentinel program to be fully established and the mutants were doomed.

Their mysterious gifts have always worried the humans, and now these gifts leave one last chance to survive. Kitty Pryde is able to send people through time and Logan is chosen to go back to the year 1973, to prevent Mystique from killing Trask. Logan is the only one who is able to go on this mission, because of his self healing ability only he can survive the physical stress of time travelling. He has to find Mystique (not an easy task with a shape shifter…) and stop her by all means. To succeed Logan has to form a team with the younger selves of Charles Xavier, Hank McCoy and Magneto, he, Logan, the single combatant who never felt part of a team has to free Charles and Magneto from each of their prisons by using patience and sensibility, traits that are not his strongest suit.

Charles, always open minded, doesn’t have many problems with believing that Logan was sent from the future by Charles’ older self, but he is going through a major depression, self destroying and full of doubt and pessimism. Logan has to fight one of his hardest battles against the professor who he always looked up to in awe, only this time his weapons are neither fists nor claws, and it is great to watch him grow with his task, until he finally brings out the man Charles has yet to become.

The other task is a demanding one too: to get Magneto out of the safest prisons on earth – a room deep down underneath the Pentagon, where he has been held more than ten years after allegedly killing president Kennedy. This quest has enough potential for a movie itself, yet time is limited here… But how it is done is one of the little masterpieces, that add to the superb masterpiece that is the whole movie. Bryan Singer succeeds to fulfil the expectations for a blockbuster movie, delivering opulent, fast and breathtaking 3D action scenes. But he also manages to fill in adorably funny scenes, that are full of surprises and technically challenging as well. The way Quicksilver handles the action under the soundtrack of Jim Croce’s wonderful song “Time in a bottle” is simply fabulous!

After building the team around Logan and Charles, the plot follows it’s dramatic path, forced by the Sentinels getting closer to their aim on the future timeline.

There’s no need to worry about time travelling and the different time lines, no one will stumble over plot holes or is in danger to get lost in the space time continuum. The story always follows a strict logic, that too a piece of art that Singer and his script writer Simon Kenberg create. Singer merges successfully the “old” X-Men around Patrick Stewart and Sir Ian McKellan with the young generation around James McAvoy and Michael Fassbender. The combining link is slow aging Logan, which makes it possible for Hugh Jackman to play both roles. Singer brings on excellently shaped characters with depth and emotions, a fact not easily adopted by action movies of this kind, this merit of course also goes to the brilliant cast! Bolivar Trask – superbly delivered by Peter Dinklage – is not the hate driven Dr. Evil on his way to fame and fortune. He also follows the idea of finally uniting mankind against a common enemy after thousands of years of butchering themselves. He doesn’t mind eliminating another species for it, which is his mistake, a mistake that seems to be common for the human race: kill what you fear or what is different!

Mystique’s mistake is to believe that she is eliminating the biggest menace for her species. In her eyes she does the right thing to help the community of the mutants, instead she makes way for their final elimination. From her point of view at the moment of the action she is doing the right thing, if she knew the results, she would have stopped, not for moral but logic reasons. Both, Trask and Mystique, believe to do the right thing as many before them have done in history who have been responsible for so much grief and pain, a correction by viewing it from a point afterwards comes always too late. But here by going back with the knowledge of what is to happen there is a chance to correct mistakes. For sure that’s why the time travelling theme is so common in science fiction.

But even by not going deeper into these thoughts, the movie offers the best of entertainment, the way it should be: bombastic, sometimes pathetic, with suspense and funny scenes, and therefore: definitely go see it and submerge for two hours in a complete different world!
Director: Bryan Singer
Writers: Simon Kinberg, Jane Goldman (story), Mathew Vaughn
Cast: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult, Ellen Page, Peter Dinklage, Evan Peters, Omar Sy, Patrick Stewart, Ian McKellen, Halle Berry, Bingbing Fan, 
Music: John Ottman